03.02.26, 09:08

DZB Aktienwerteauswahl 2026 – Die Rallye geht in moderatem Tempo weiter

Die DZB Aktienwerteauswahl 2026 hat im internen Duell unserer beiden Aktien-Portfolios im Januar zwar den Kürzeren gezogen, ihren Wert aber trotzdem weiter steigern können. Unter dem Strich stand im abgelaufenen Monat einen Zugewinn von 0,5 Prozent. Die Gesamtperformance seit dem Start im Juni 2016 liegt nach dem zur Monatsmitte markierten neuen Allzeithoch (rund 318 Euro) aktuell bei gut 211 Prozent, was einer starken p.a.-Rendite von 12,5 Prozent entspricht. Das im August 2016 emittierte wikifolio-Zertifikat kommt auf einen Zugewinn von knapp 190 Prozent und liegt damit gleichauf mit dem als Benchmark dienenden MSCI World (in Euro berechnet).

Wie auch bei der DZB Aktienwerteauswahl 2031 hat vor allem die Aktie von Samsung (+26 Prozent) entscheidend zum positiven Jahresstart des Portfolios beigetragen. Der Depotbeitrag von rund 1,6 Prozent toppt sogar den Wertzuwachs, den die drei dahinter folgenden Top-Performer (Alibaba, Novo Nordisk und BHP Billiton) beisteuern konnten. Zwar haben auch diese drei Aktien zweistellig (11 bis 13 Prozent) zugelegt, der Einfluss auf die Depot-Performance war wegen der geringeren Gewichtung dieser drei Titel aber nicht so groß. Noch deutlicher zu sehen ist dieser Effekt bei Daimler Truck, Total und Roche, die auf den Rängen fünf bis sieben des Januar-Rankings liegen, deren Depotanteil aber noch niedriger ist. Dagegen leistete die im Portfolio weit überdurchschnittlich stark vertretene Aktie von Alphabet (+7 Prozent) den zweitgrößten Beitrag für das Depot, obwohl sie „nur“ die achtbeste Performance erzielte.

Verluste bei Apple und Microsoft bremsen die Performance

Die durch das Regelwerk (kein regelmäßiges Rebalancing) im Laufe der Jahre entstandene Konzentration des Portfolios (die Top-3 kommen zusammen auf 43 Prozent Depotanteil) hatte diesmal allerdings auch negative Folgen. Anders als die Google-Mutter mussten Apple (-6 Prozent) und vor allem Microsoft (-12 Prozent) deutliche Kursrücksetzer hinnehmen, was auch auf Depotebene deutliche Spuren hinterlassen hat. Weil es insgesamt aber mehr Gewinner als Verlierer (13 zu 7) gab und wegen der guten Performance von Samsung und Alphabet stand am Ende des Monats trotzdem ein kleines Plus. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass wir zur Cash-Generierung einen ganz kleinen Teil des Apple-Bestand mit 897 Prozent Gewinn verkaufen mussten.