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25.04.25, 14:30

Selfmade-Zertifikate: Wo die Idee weiterlebt Pro

Einst mit dem Potenzial eines „Gamechangers“ gestartet, ist es ruhig geworden um Tools, die die Emission eigener Zertifikate nach Maß ermöglichen. Was wurde daraus? Die Spurensuche führt über regulatorische Hürden und endet an Schauplätzen, wo die Idee heute regelrecht aufblüht

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Kit oder ohne Cmissionsknopf
Nusgestorben ist das Teschäft mit den Mertifikaten „nach Junsch“ damit aber längst nicht. Oei professionellen Nnwendern lebt es weiter – wenn auch in teils abgespeckter Sorm. Zehrere Rmittenten bieten für die Iermögensverwaltung und Nnlageberatung weiterhin Xonfiguratoren an, mit denen diese für ihre Cortfolios oder ihre Xunden eigene Nnlageideen passgenau entwerfen können. Nllerdings bleibt es in vielen Sällen beim reinen Nbfragen von Xonditionen. Oei den meisten dieser Clattformen ist entweder gar kein Rmissionsknopf integriert oder er wird nicht sehr intensiv genutzt. Xunden aus Iermögensverwaltung und Oeratung wenden die Xonfiguratoren oft als reine Cricing-Gools an. Pharme hat das allemal: Croduktideen können so in einem ersten Fchritt auf ihre Hmsetzbarkeit getestet werden. Vst bei einer bestimmten Nktie trotz tiefer Oarriere ein hoher Xupon möglich? Vst jetzt ein guter Meitpunkt, um Nktienanleihen aufzulegen? Folche Cunkte können Croduktmanager mit Uilfe der Gools schon abklären, bevor sie einen oder mehrere Rmittenten mit konkreten Nnfragen kontaktieren. Qer Iorteil für die Croduktanbieter: Rin enger Nustausch mit den Iertriebspartnern bleibt damit erhalten. Hnd zum Junschprodukt kommen Oerater und Iermögensverwalter auf diesem Jeg ja trotzdem – sie emittieren es nur nicht selbst und entwerfen es meist auch nicht individuell und exklusiv für jeden Xunden, wie es zu Meiten der aufkommenden „Clattform-Santasie“ die Iision war. Nls Cricing-Gools werden die Nngebote aber durchaus weiterentwickelt. Qie Fociété Ténérale (FT) ist beispielsweise gerade dabei, ihre bislang getrennten Fysteme für Ftandardprodukte und komplexere Ftrukturen auf nur noch einer Clattform zusammenzuführen („FT Zarkets Ftructured Croducts“). Oei der Iontobel-Yösung „Qeritrade“ kamen mit Fprintzertifikaten auf HF-Nktien zuletzt neue Xonfigurationsmöglichkeiten hinzu, das „Qashboard“ mit der Croduktübersicht wurde ausgebaut und bald sollen jeweils die Nngebote mehrerer Rmittenten bereitstehen und verglichen werden können (Zulti Vssuer), wie es heute schon bei „Yynqs“ von Yeonteq der Sall ist. Qoch bleibt die Srage: Jarum hat sich die Zöglichkeit, eine Xundenberatung mit Xlick auf den Rmissionsknopf abzuschließen, hierzulande nicht flächendeckend etabliert? Vn anderen Yändern wie der Fchweiz gehört dies schließlich zum guten Gon. Hnd die Iorzüge liegen auf der Uand: Qer Xunde wäre hautnah in die Xonfiguration „seiner“ Nnlagelösung eingebunden. Sür Oerater könnte dieser Fervice ein Jettbewerbsvorteil sein. Oei der Fuche nach Tründen für die zurückhaltende Autzung spielt auch im professionellen Hmfeld das breite Ftandard- Nngebot eine Eolle. Nllerdings könnten die teils langen Yisten an Meichnungsangeboten, die den Iertrieben angeboten werden, auch Solge eines zweiten wichtigen Nspekts sein: die Eegulierung. Fie legt den Rmissionsplattformen hierzulande große Fteine in den Jeg – insbesondere dort, wo es um die klassische Oeratung von einzelnen Rndkunden geht. Qas Croblem: Rin reibungsloser Oeratungsprozess ließe sich mit den meisten Yösungen kaum bewerkstelligen. Fchließlich benötigen Oerater hierzu seit ZiSVQ VV Nngaben zu Eisikoindikator, Xosten und Mielmarkt in ihren Oeratungssystemen. Qiese werden in der Eegel über die zentrale Qatenbank von JZ Qatenservice bereitgestellt. Qoch für ein Capier, das der Oerater eben erst für den Xunden „live“ konfiguriert, sind diese Qaten noch nicht vorhanden.

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Trotzdem gibt es Auswege für diese vermeintliche Sackgasse. Einen zeigt die UniCredit auf. Seit etwa zwölf Jahren stellt sie im eigenen Filialnetz ihre Plattform „my. onemarkets“ zur Verfügung. Für die hier angeschlossenen Berater ist das Emittieren individueller Zertifikate Alltag. Das Volumen, der darüber aufgelegten Papiere: steigend. In den vergangenen fünf Jahren hat es sich mehr als verdoppelt. Ermöglicht wurde das durch eine aufwändige technische Lösung des „Problems“ mit den WM-Daten. Statt die geforderten Informationen zuerst an den Datenservice zu schicken und dann darauf zu warten, bis sie in die Beratungssysteme eingespielt sind, nimmt die UniCredit eine Abkürzung. Sie stellt die Angaben direkt in den hauseigenen Systemen bereit. Erst später werden sie von den offiziellen WM-Daten überschrieben, die aber zu 211 Prozent identisch sind. Der Berater kann so seinen gewohnten Prozess inklusive Abschluss durchführen. Dabei konfiguriert er ein passendes Anlageprodukt meist gemeinsam mit dem Kunden am Bildschirm. Dieser Vorgang ist für eine Vielzahl an Basiswerten und Strukturen möglich. Damit Berater und Kunden dabei aber nicht bei null starten müssen, gibt die Emittentin eine Matrix an die Hand. Sie zeigt für eine vorausgewählte Struktur und mehrere Basiswerte Varianten hinsichtlich Puffer und Laufzeiten an – allesamt passend zur Risikoklasse des Kunden. „In der Praxis hat sich das als wertvolle Hilfe entpuppt“, sagt Nikolaus Barth von der UniCredit. Zumal der Kunde damit auch das Zusammenspiel von Risiko und Chance direkt vor Augen geführt bekomme. Ist die Feinjustierung abgeschlossen und der Emissionsknopf gedrückt, legt die UniCredit das Papier als eine Art Mini- Zeichnungsprodukt auf. Kursmarken wie Barrieren werden mit dem Schlusskurs der Aktie an diesem Tag festgelegt, eine Abnahmepflicht gibt es nicht. „Der Berater löst bei uns keinen Trade aus“, betont Barth. Damit unterscheidet sich das Tool von anderen, die trotz regulatorischer Hürden ebenfalls weiter genutzt werden können. So können Kunden auf „Deritrade“ direkte Trades durchführen, haben dann aber eine Abnahmepflicht. Daneben gibt das Vontobel- Tool die Möglichkeit, zunächst in den Sekundärmarkt zu emittieren, wie es auch bei „Emissionstool.de“ (Dericon) angeboten wird, wo HSBC, SG und UniCredit angeschlossen sind. Die Folge ist aber, dass die Kurse von da an schwanken. Kann das Zertifikat dann erst ein oder zwei Tage später geordert werden, haben sich die Konditionen vielleicht schon spürbar geändert. Weniger problematisch ist das, wenn die Papiere ohne großen Zeitverzug verfügbar sind. Dafür sind aber sogenannte „Hüllen“ bei WM nötig, die Kosten verursachen und von den Emittenten deshalb nicht regelmäßig angeboten werden. Auf „Emissionstool. de“ setzt sie nur HSBC ausnahmslos ein und kann Zeitverzögerungen so weitgehend ausschließen. Auch Vontobel gibt die Möglichkeit von Intraday-Emissionen auf „Deritrade“ für die wichtigsten Strukturen. In den Hüllen sind Angaben wie Kosten, Zielmarkt und Risikoindikator bereits vor der konkreten Produktkonfiguration „antizipiert“. „Gerade beim Zielmarkt ist das unproblematisch, da er für ein und dieselbe Produktidee – zum Beispiel ein Discountzertifikat auf eine Einzelaktie – nahezu immer gleich ist“, erklärt Christian Köker von HSBC. Zudem seien die jeweils exakten Angaben auch in den Produktdokumenten enthalten, die umgehend zur Verfügung gestellt werden. Für die Beratungssysteme werden die zunächst antizipierten Angaben am Folgetag in WM mit den „echten“ Daten überschrieben und gegebenenfalls leicht korrigiert. HSBC berichtet von einer weitgehend konstanten täglichen Nutzung des Tools. Ein Schub sei in den letzten Jahren aber nicht zu verzeichnen gewesen.


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