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21.01.19, 11:38

DZB Risikomonitor: Spekulationen um deutsche Banken

Spekulationen um Deutsche Bank und Commerzbank leben wieder auf - CDS-Markt signalisiert zu Jahresbeginn leichte Entspannung - Trotz Brexit positiver Ratingtrend bei britischen Banken - Leonteq erhält Investment Grade-Bewertung durch Fitch

Die Banken standen in den vergangenen Wochen wieder unter besonderer Beobachtung. Neben der anhaltenden Unsicherheit über das Wann und Wie des Brexit bestimmten vor allem Spekulationen über eine mögliche Fusion der beiden kriselnden deutschen Großbanken die Schlagzeilen. Medienberichten folgend drängt die Bundesregierung auf einen Zusammenschluss der Deutschen Bank und der Commerzbank, um sicherzustellen, dass es auch künftig eine schlagkräftige inländische Großbank gibt.  Der Aktienmarkt hatte darauf mit heftigen Verlusten in beiden Titeln reagiert und erst aufflammende Spekulationen zu einer „externen“ Lösung mit einem starken ausländischen Institut hatten eine Kursumkehr eingeläutet. Am Credit-Markt blieb es dagegen eher ruhig. Die CDS der meisten Banken gaben nach dem starken Anstieg der letzten Monate zu Jahresbeginn wieder nach.

Auch bei den Ratings hält der Erholungstrend aus dem letzten Jahr an. Trotz der Sorgen über einen ungeordneten harten Brexit hat Fitch die Einstufungen für einige britische Häuser nach oben gesetzt (Barclays Bank, Santander UK, NatWest).

Neu in die Bewertung aufgenommen wurde derweil die schweizerische Leonteq. Deren Emissionsvehikel Leonteq Securities wurde wie der Mutterkonzern mit BBB- in die Beobachtung aufgenommen. Dies entspricht noch dem Investment Grade, ist aber dennoch die niedrigste Bewertung der in Deutschland tätigen Emittenten.

 

Unsere Übersicht zu aktuellen Ratings und Credit Spreads der Zertifikate-Emittenten finden Sie auch hier.