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24.07.18, 07:43

DZB Risikomonitor: Lob für französische Banken

Deutsche Bank fällt in den USA durch zweiten Teil des Fed-Stresstests - S&P hebt Ausblick für BNP Paribas an - Natixis wird von Moody’s jetzt besser bewertet

Das Aufatmen nach dem bestandenen Stresstest währte nicht lang. Den zweiten Teil der Fed-Prüfung hat die Deutsche Bank in den USA nicht bestanden. Das Geldhaus sei nicht ausreichend auf eine Krisensituation vorbereitet, ist sich die amerikanische Notenbank sicher. Nach Veröffentlichung der Ergebnisse sind die CDS der Bank zum Monatsanfang erneut angestiegen und notierten zeitweise über 180 bps. Mittlerweile bewertet der Creditmarkt das Risiko wieder geringer (151 bps), trotzdem bleibt die Bank zusammen mit der HSH Nordbank das Haus mit den teuersten Ausfallversicherungen am deutschen Zertifikatemarkt.

Positive Meldungen kommen hingegen aus Frankreich. S&P hat der BNP Paribas ein Upgrade in Aussicht gestellt. Die Analysten setzten den Ausblick auf positiv, weil die Bank im Jahr 2017 einen großen Puffer für den Notfall aufgebaut habe. Auch ein zweites französisches Haus wurde zuletzt positiv hervorgehoben. Moody’s hat die Bewertung für Natixis um eine Stufe nach oben korrigiert (jetzt A1). Die Investmentbank der französischen Sparkassen und Genossenschaftsbanken (BPCE) baut ihr Engagement am deutschen Markt für Zertifikate derzeit wieder spürbar aus. Die Analysten bescheinigen der BPCE-Gruppe eine verbesserte Kapitalausstattung und loben die höhere Diversifikation bei den Einnahmequellen, die in den letzten Jahren erreicht worden sei. Gemessen an den CDS zählt das Haus derzeit sogar zu den Top-3-Zertifikateemittenten.

 

Unsere Übersicht zu aktuellen Ratings und Credit Spreads der Zertifikate-Emittenten finden Sie auch hier.

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