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Intel Corp. - Wegen Smartphone-Ära auf dem Abstellgleis?
Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Intel Corp. mit Hauptsitz in Santa Barbara, Kalifornien, gehört zu den Anführern der Mikroelektronik-Branche. 1968 gegründet, ist das Unternehmen heute vor allem durch seine PC-Mikroprozessoren bekannt, die sowohl von großen und mittelständischen Unternehmen, wie auch von privaten Haushalten genutzt werden. Neben der Herstellung von Mikroprozessoren, ist der Konzern mit der Entwicklung von Plattform-Lösungen für Hard- und Software-Computing-Technologien beschäftigt. Unter dem Namen Intel Communications bietet der Mikrochip-Hersteller auch Handy-Komponenten sowie diverse Security-Produkte und -Services an. In 2011 übernahm Intel das Unternehmen für Sicherheitstechnologien namens "McAfee". Zu den größten Konkurrenten von Intel zählen unter anderem Qualcomm , Hewlett-Packard, IBM und Infineon Technologies. Im 3. Quartal 2012 konnte das Unternehmen einen Umsatz von 13,5 Mrd. USD verzeichnen, was im Vergleich zu 2011 einem Rückgang von ca. fünf Prozent entspricht. Das operative Ergebnis sank ebenfalls um knapp 1 Mrd. USD von knapp 4,8 Mrd. USD auf rund 3,8 Mrd USD im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dieses Ergebnis könnte die derzeitige Lage Intels in der harten Computerbranche widerspiegeln, denn trotz vordergründig positivem Quartalsergebnis habe der Chipriese den Anschluss an die Marktveränderungen innerhalb der PC-Industrie verpasst. Der Tablet- und Smartphone-Boom scheint bisher weitgehend an Intel vorbei gegangen zu sein. Zwar ist Intel mit einem Marktanteil von aktuell 80% aller weltweit verkauften Prozessoren immer noch der weltgrößte Chip-Hersteller. Jedoch sank durch die steigende Nachfrage von Mobilgeräten wie Tablets und Smartphones der Anteil von PC-Chips am gesamten Prozessormarkt gleichzeitig von 96 auf zuletzt gut 38 Prozent. Daran sei nicht zuletzt der Intel Konzernchef Paul Otellini mit schuldig. Das könnte auch den jüngst vom Unternehmen angekündigten Rücktritt des seit 2005 amtierenden CEO der Intel Gruppe erklären. Erstmals musste sich das Unternehmen im aufsteigenden Mobilgeschäft von dem US-Rivalen Qualcomm geschlagen geben. Ende 2011 sei ein Großteil der Umsätze für Smartphoneprozessoren auf das Konto des US-Wettbewerbers gegangen. Angesichts dieser Marktlage stufen Analysten wie z.B. Stacy Rasgon, Analyst von Sanford C. Bernstein & Co, die Intel-Aktie unverändert mit "underperform" ein. Das Kursziel werde bei 18,00 USD gesehen. Bei einem aktuellen Kurs von 19,36 USD bewerten derzeit 19 Analysten bei Bloomberg die Intel-Aktie mit "KAUFEN" und 28 Analysten mit "HALTEN". 5 Analysten setzen die Intel-Aktie auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liegt bei 23,58 USD. Anleger sollten beachten, dass die Absatzzahlen von Intel Corp. unter Anderem vom globalen Konsumentenverhalten sowie der Entwicklung der Weltwirtschaft abhängen und beispielsweise ein weiteres Wachstum der Wirtschaftsleistung sowie ein Anstieg im Konsumentenverhalten sich unerwartet positiv auf Umsatz- und Gewinneinbrüchen auswirken könnten. In jedem Fall sollten Anleger beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Intel Corp. von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren abhängt. In diesem Zusammenhang sollten Anleger eine eigene, unabhängige Marktmeinung bilden. Short Mini Future auf Intel Corp.
Short Mini Future auf Intel Corp.
Long Mini Future auf Intel Corp.
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