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09.05.26, 12:00

Wochenrückblick – Die Märkte bleiben positiv gestimmt

Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wichtig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammengefasst.
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Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wichtig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammengefasst.

Die großen Indizes wurden in dieser Woche von der Hoffnung auf anhaltenden Frieden im Nahen Osten sowie vor allem von der Stärke der Technologiewerte getragen und entwickelten über weite Strecken positiv. Die Ölpreise gaben zeitgleich bis zur Wochenmitte nach und nährten damit Hoffnungen auf mehr wirtschaftliche Stabilität; der Rücksetzer am Donnerstag konnte diesen positiven Impuls nur leicht bremsen. Zudem standen überwiegend positive makroökonomische Kennzahlen aus den USA im Fokus. Für zusätzliche Impulse sorgte die anhaltende Berichtssaison: Viele Unternehmen legten Quartalszahlen vor und konnten die Anleger überzeugen.


Globaler Aktienmarkt – Allzeithoch beim S&P 500®

Die Indizes starteten gestärkt in die Woche. Während der DAX® am Montag bis auf 23.991 Punkte zunächst nachgab, konnte er sich in den Folgetagen wieder nach oben arbeiten und erreichte am Mittwoch ein Hoch bei 25.152 Punkten. Zum Donnerstag drehte der Index jedoch erneut nach unten und lag auf Wochensicht nur noch 0,71 % im Plus bei rund 24.460 Punkten.
Die technologiegetriebenen US Indizes zeigten sich dagegen deutlich fester. Der S&P 500® stieg seit der Eröffnung am Montag von 7.228 Punkten auf über 7.381 Punkte und markierte dabei mit sechs positiven Wochen in Folge erneut auf einem neuem Allzeithoch. Der Nasdaq 100® entwickelte sich ähnlich und kletterte von 27.731 Punkten am Montag auf rund 28.945 Punkten zum Wochenende; dabei erzielte auch er erneut ein neues Allzeithoch. Einzig der Dow Jones Industrial Average®, der weniger technologie-lastig ist, konnte nicht ganz mithalten und legte im gleichen Zeitraum von 49.416 Punkten auf 49.664 Punkte zu











Wichtige Entwicklungen auf politischer Ebene

Nachrichten zur Lage im Nahen Osten bewegten auch in dieser Woche die Märkte. Zu Wochenbeginn wirkte die Situation zunächst ruhig, und die Hoffnung auf einen anhaltenden Waffenstillstand stützte die Risikostimmung. Zum Wochenschluss kam es jedoch erneut zu einer Auseinandersetzung zwischen US-Marineschiffen und dem Iran. Trotz der Bekräftigung des US-Präsidenten, am Kurs in Richtung Frieden festzuhalten, reagierten die Märkte darauf verhalten.
Am Freitag zogen die Ölpreise wieder an und machten einen Teil der stärkeren Rückgänge der Vortage wett. Insgesamt blieb die Wochenbilanz jedoch negativ: Brent fiel vom Wochenhoch am Montag bei rund 115 USD bis Freitag auf etwa 103 USD. WTI gab ebenfalls nach und rutschte im Wochenverlauf zwischenzeitlich unter 90 USD.






Zentrale konjunkturelle Ereignisse

Aus makroökonomischer Sicht standen in dieser Woche vor allem die USA im Fokus. Das Wachstum der durchschnittlichen Stundenlöhne (Jahr) legte um 0,3 % auf 3,8 % zu. Der Michigan-Verbraucherstimmungsindex blieb derweil stabil bei 49,5 Punkten.
Aus der Eurozone waren neben zwei Reden von EZB-Präsidentin Lagarde vor allem die Einzelhandelsumsätze (Jahr) relevant: Sie fielen von 1,7 % auf 1,2 %. Währenddessen stieg in China der RatingDog EMI für Dienstleistungen leicht um 0,5 Punkte auf 52,6 Punkte.
Der Euro konnte gegenüber dem US-Dollar im Wochenverlauf um rund 0,4 % zulegen und stieg vom Wochenstart bei etwa 1,173 auf knapp 1,177.





Bedeutende Unternehmensnachrichten

Rheinmetall und Deutz legten Quartalszahlen vor. Beide Unternehmen konnten bei Umsatz, Ergebnis und Auftragseingang zulegen. Die Kursreaktionen fielen jedoch deutlich unterschiedlich aus: Deutz gewann seit der Veröffentlichung rund 8 %, während Rheinmetall knapp 14 % nachgab. Belastend dürfte vor allem der Rückgang des Free Cashflows gewesen sein, unter anderem wegen höherer Lagerbestände (Vorproduktion für Aufträge im kommenden Jahr) sowie der Übernahme der Werftengruppe Naval Vessels Lürssen im Februar.
Der KI-Hype bleibt ein zentraler Kurstreiber: Advanced Micro Devices (AMD) überzeugte mit starken Zahlen für das erste Quartal, was Anleger positiv aufnahmen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 38 %, auch die Auftragseingänge legten zu. Haupttreiber war die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Infrastruktur, gestützt durch Kooperationen und Kundenverträge mit Tech-Schwergewichten wie Meta, AWS, Google Cloud und Samsung. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von zwischenzeitlichen über 21 %.
Nicht nur der Ausbau von KI-Infrastruktur ist profitabel, auch deren Überwachung und Absicherung gewinnt an Bedeutung. Cloudbasierte Plattformen für Monitoring und Cybersecurity profitieren von der steigenden Komplexität moderner IT-Umgebungen. Ein Gewinner dieses Trends ist Datadog Inc.: Nach Vorlage der Zahlen legte die Aktie um über 30 % zu. Datadog übertraf die eigenen Umsatzziele und gab einen positiven Ausblick, unter anderem dank neuer Kunden aus großen KI-Forschungslaboren.















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