Der Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) ist am Dienstag ein Kurssprung von fast 9 Prozent gelungen, wodurch eine wichtige charttechnische Unterstützung erneut verteidigt wurde. Ein hier bereits im Oktober vorgestelltes Zertifikat wird dadurch immer spannender.
Auslöser des Kursanstiegs war die Nachricht über den Ausbau der KI-Partnerschaft mit Meta. Die beiden Firmen haben einen mehrjährigen Deal verkündet, der AMD zentral in die nächste KI-Infrastruktur der Facebook-Mutter einbindet und dem Chiphersteller „signifikante zweistellige Milliarden-Dollar-Umsätze pro Gigawatt“ im Data-Center-AI-Geschäft bescheren soll. Damit ist AMD erneut ein echter Coup gelandet, der sich nach Angaben des Vorstands nicht mit dem zuletzt angekündigten OpenAI-Deal überschneide. Diese Partnerschaft war im Oktober der Aufhänger für unsere jüngste Marktidee zu AMD gewesen
Die aktuell im Rahmen der historischen Durchschnittswerte gehandelte Aktie war damals förmlich durch die Decke gegangen und hatte ihre Kursgewinne in den Wochen danach sogar noch weiter ausbauen können. Bei gut 267 Dollar setzten Ende Oktober dann aber Gewinnmitnahmen ein. Seitdem pendelt die Aktie zwischen diesem Hoch und der Marke von rund 194 Dollar hin und her, die sich gleich mehrfach als tragbarer Boden erwiesen hat. Aktuell kostet ein Anteilsschein dank des gestrigen Kurssprungs rund 214 Dollar. Analysten werten den Deal mit Meta überwiegend positiv, bemängeln aber die Vereinbarung, dass Meta unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 10 Prozent der AMD-Aktien erwerben kann.
Das hier im Herbst vorgestellte Capped Bonuszertifikat mit Währungssicherung (Quanto) der UniCredit auf die AMD-Aktie (UN0CQ3) wird in sieben Monaten fällig und hat sich im Einklang mit dem Aktienkurs (+1,5 Prozent) bislang nur leicht positiv entwickelt (+3,0 Prozent). Die Ertragschancen bis zur Fälligkeit sind damit immer noch sehr attraktiv. Sollte die Barriere von 145 Dollar (Risikopuffer: 32 Prozent) bis zum Ende nicht verletzt werden, wird das Zertifikat zu 210 Euro zurückgezahlt, was ein Kursplus von rund 15 Prozent (25 Prozent p.a.) bedeuten würde. Sollte die Barriere doch noch reißen, fallen etwaige Verluste durch das negative Aufgeld weiterhin deutlich geringer aus als bei einem Direktinvestment in die Aktie.