03.02.26, 09:30

Trendwende zum Wochenbeginn

Aktienmärkte drehen wieder ins Plus


Am Montag drehte die Stimmung der Marktteilnehmer dies- und jenseits des Atlantiks zurück ins Positive. Den Preisrutsch bei Rohstoffen steckten die Aktienmärkte wieder weg und legten zu. Zuletzt hatte die Nominierung des früheren Notenbankdirektors Kevin Warsh als Nachfolger von Fed-Chef Jerome Powell für ein abruptes Ende der fulminanten Edelmetallrally gesorgt. Die Aussicht auf möglicherweise länger anhaltende höhere Zinsen ließ den Dollar aufwerten und Anleger stießen insbesondere Gold und Silber ab. In der neuen Handelswoche scheinen sich die Börsianer wieder zunehmend auf positive Konjunkturdaten und Unternehmenszahlen zu fokussieren. Der S&P 500 brachte damit eine dreitägige Verlustserie hinter sich und verbuchte einen Zuwachs in Höhe von 0,54 %. Der DAX beendete den Tag mit einem Plus von 1,05 %. Der Euro Stoxx 50 schloss einen Prozentpunkt höher.

Ölpreis lässt Federn

Am Rohölmarkt sorgte unterdessen eine Deeskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran für fallende Preise. Ein Fass der Sorte Brent ermäßigte sich am Montag um rund 5 %. Donald Trump hatte zuvor erklärt, das OPEC-Mitglied führe ernsthafte Gespräche mit Washington. Darüber hinaus begünstigten der stärkere Dollar und mildere Wettervorhersagen den Preisrückgang.

Berichtssaison weiter im Fokus


Auch am heutigen Dienstag stehen wieder einige Veröffentlichungen auf der Agenda. Insbesondere von Seiten der Einzeltitel wird es im Zuge der laufenden Berichtssaison neue Impulse geben. Quartalszahlen werden heute unter anderem Merck, Pfizer und AMD veröffentlichen. Insbesondere letztere dürften die Anleger mit Spannung erwarten, nachdem die eigentlich soliden Zahlen von Microsoft in der vergangenen Woche mit Kursturbulenzen im Technologiesektor einhergingen. Befürchtungen der Wall Street hinsichtlich der Kosten für die Entwicklung künstlicher Intelligenz brodeln bereits seit Monaten unter der Oberfläche des Aktienmarkts. Die Free-Cash-Flow-Renditen der großen Tech-Giganten sind bereits jetzt durch die anlässlich des KI-Wettrüstens überproportional gestiegenen Investitionsausgaben (CAPEX) sichtbar geschmälert. Langfristig wird dies auch auf die Gewinne durchschlagen, wenngleich verlängerte Abschreibungszyklen dies künstlich hinauszögern. Abgesehen vom KI-Trubel wird die EZB heute um 10 Uhr außerdem die Ergebnisse der Bank Lending Survey veröffentlichen.


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