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08.10.19, 17:30

DAX kämpft um die 12.000-Punkte-Marke, QIAGEN & Wirecard im Fokus

Nachdem es in den beiden vorangegangenen Handelstagen noch nach einer DAX-Erholung ausgesehen hatte, musste das wichtigste deutsche Börsenbarometer am heutigen Dienstag ordentlich Federn lassen.

Das war heute los. Der DAX verlor zeitweise mehr als 1 Prozent an Wert und rutschte dabei unter die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten. Neben den Konjunktursorgen und den Unsicherheiten in Bezug auf den Ausgang der kommenden Handelsgespräche zwischen China und den USA machte sich der Brexit negativ bemerkbar. Es scheint immer unwahrscheinlicher zu werden, dass Großbritannien die EU mit einem Deal verlässt.

Das waren die Tops & Flops. Dem schwachen Gesamtmarktumfeld konnten im DAX vor allem so genannte defensive Werte aus den Bereichen Konsumgüter, Gesundheit oder Telekommunikation trotzen. Auch die Aktie der Deutschen Börse konnte sich relativ gut behaupten. Diese verzeichnete zeitweise Kurszuwächse von etwas mehr als 1 Prozent. Dabei blickten Anleger vor allem auf die gescheiterte Fusion zwischen der Hongkonger Börse (HKEX) und der London Stock Exchange (LSE). Vor einigen Jahren hatte die Deutsche Börse selbst versucht, sich mit der LSE zusammenzuschließen.

Die Aktien von Infineon waren heute am DAX-Ende zu finden. Die Kursverluste lagen zwischenzeitlich bei knapp 6 Prozent. Samsung hat im dritten Quartal 2019 (Ende September) laut vorläufigen Ergebnissen einen deutlichen Gewinnrückgang erlitten und dafür vor allem Aspekte wie den Preiskampf im Geschäft mit Speicherchips als Begründung angeführt. Dies drückte, neben den allgemeinen Marktturbulenzen, auf die Stimmung unter Halbleiterwerten, wie Infineon.

Deutliche Kursverluste musste auch die Wirecard-Aktie verzeichnen, obwohl sich der Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München in Bezug auf seine mittelfristigen Ziele optimistischer als zuletzt präsentiert hatte. Die Wirecard-Aktie verlor zeitweise rund 5 Prozent an Wert.

Regelrecht unter die Räder geriet in der zweiten Reihe die Aktie des Gendiagnostik- und Biotechnologieunternehmens QIAGEN. Diese rutschte zeitweise um mehr als 20 Prozent in die Tiefe. Neben einer Umsatzwarnung machte dem TecDAX- und MDAX-Wert der Abgang des Vorstandschefs zu schaffen.

Das steht morgen an. Am morgigen Mittwoch erwartet uns weder hierzulande noch in den USA eine wahre Flut an Konjunkturnachrichten, dafür steht wieder einmal die US-Notenbank Fed im Fokus. Die Veröffentlichung des Protokolls der Fed-Sitzung vom 17. und 18. September verspricht einiges. Schließlich erhoffen sich Marktteilnehmer weitere Hinweise auf das zukünftige Vorgehen der US-Währungshüter.

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