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04.02.19, 08:46

Marktüberblick: Amazon enttäuscht

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenausklang die positiven Vorzeichen. Der DAX schloss 0,06 Prozent höher bei 11.181 Punkten. Auf Wochensicht verzeichnete der Leitindex jedoch ein Minus von 0,90 Prozent. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es am Berichtstag um 0,30 Prozent nach oben. Gegen den Trend sackte der TecDAX um 2,75 Prozent auf 2.517 Zähler ab. In den drei genannten Indizes gab es 61 Gewinner und 38 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. Im DAX wechselten 104,8 Millionen Aktien (Vortag: 115,4) im Wert von 4,54 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,66) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Bau (+1,45%), Chemie (+1,26%) und Rohstoffe (+1,26%). Am deutlichsten verloren Software (-2,81%), Konsum (-1,70%) und Banken (-0,24%). ThyssenKrupp konnte an der DAX-Spitze am Tag der Hauptversammlung und nach der Bestätigung der Prognose für das laufende Jahr um 2,68 Prozent zulegen. Daimler verbesserte sich dahinter gestützt von einem positiven Analystenkommentar um 2,65 Prozent. Wirecard brach am anderen Indexende nach neuerlichen Vorwürfen der Bilanzfälschung durch die „FT“ um 25,01 Prozent ein. Deutsche Bank schloss nach der Vorlage der Geschäftszahlen 0,59 Prozent tiefer.

An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial nach positiv aufgenommenen Konjunkturdaten (Arbeitsmarktdaten, ISM-Index, Verbraucherstimmung) 0,25 Prozent höher bei 25.064 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 gab hingegen um 0,45 Prozent auf 6.876 Zähler nach. An der NYSE konnten 55 Prozent der gehandelten Werte zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 54 Prozent. Es gab 99 neue 52-Wochen-Hochs und zehn neue Tiefs. Mit Abstand stärkster Sektor war Energie nach starken Geschäftszahlen von Exxon Mobil und Chevron. Consumer Discretionary verzeichnete hingegen deutliche Einbußen. Amazon sackte in Reaktion auf die am Vorabend veröffentlichten Quartalszahlen um 5,38 Prozent ab, was den Sektor belastete.

Am Devisenmarkt stieg der Dollar-Index bis zum Ende des New Yorker Handels nach besser als erwarteten US-Konjunkturdaten um 0,06 Prozent auf 95,61 Punkte. Der Euro konnte gegenüber fast allen anderen wichtigen Währungen zulegen. EUR/USD handelte 0,07 Prozent fester bei 1,1554 USD. Lediglich der Kanada-Dollar war noch stärker gesucht. Deutliche Schwäche zeigten hingegen der Yen sowie der Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 1,33 Prozent auf 413,30 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich gestützt von den US-Sanktionen gegen Venezuela und einem Rückgang der Zahl aktiver Ölbohrungen in den USA um 3,14 Prozent auf 62,75 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 2,84 Prozent auf 2,73 USD nach. Comex-Kupfer fiel um 0,41 Prozent auf 2,77 USD. Gold verlor nach Gewinnmitnahmen 0,23 Prozent auf 1.322 USD (1.150 EUR). Silber verbilligte sich um 0,88 Prozent auf 15,93 USD.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,04 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte zwei Basispunkte höher bei 0,17 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,13 Prozent tiefer bei 165,55 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sprang befeuert von den positiven US-Konjunkturdaten um sieben Basispunkte auf 2,70 Prozent nach oben.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend fester. Der MSCI Asia Pacific Index notierte zuletzt 0,12 Prozent fester bei 156,43 Punkten. Das Handelsvolumen war aufgrund des chinesischen Neujahrsfestes dünn. Die Börsen in Festland-China bleiben die ganze Woche über geschlossen. Die Sony-Aktie stand in Tokio nach der Vorlage enttäuschender Geschäftszahlen und eines schwachen Ausblicks deutlich unter Druck.

Heute stehen von der Makroseite der sentix-Konjunkturindex sowie der Auftragseingang in der US-Industrie im Blick. Geschäftszahlen stehen an bei unter anderem Rational, Ryanair, Compugroup Medical, Alphabet und Qiagen.

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