Die DZB Quartalsausblicke mit den Experten von der UniCredit Bank (Volkswirtschaftlich & Fundamental) und HSBC (Technisch)! Jetzt anmelden!
01.02.19, 08:48

Marktüberblick: Facebook-Aktie nach Zahlen gesucht

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Donnerstag nur kurzzeitig von den am Vorabend getätigten taubenhaften Aussagen der US-Notenbank profitieren. Ein enttäuschender Ausblick des US-Chemiekonzerns DowDuPont rückte Konjunktursorgen wieder in den Vordergrund. Nach einem schwankungsreichen Geschäft endeten die Indizes im Minus. Der DAX schloss 0,07 Prozent tiefer bei 11.173 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,70 respektive 0,16 Prozent. In den drei Indizes gab es 40 Gewinner und 61 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 72 Prozent. Im DAX wechselten 115,4 Millionen Aktien (Vortag: 75,9) im Wert von 4,57 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,50) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Software (+1,02%), Versorger (+0,64%) und Konsum (+0,44%). Am schwächsten präsentierten sich der Banksektor (-4,25%), Chemie (-1,13%) und Bau (-0,81%). SAP gewann an der DAX-Spitze 1,59 Prozent hinzu. FMC und E.ON stiegen um 0,94 und 0,90 Prozent. Siemens büßte als Schlusslicht am Tag der Bilanzvorlage 4,00 Prozent ein. Deutsche Bank gab nach Fusionsgerüchten um 4,00 Prozent nach. BASF verlor 2,57 Prozent. Im TecDAX sackte die Aktie der Software AG nach negativ aufgenommenen Geschäftszahlen um 5,82 Prozent ab.

An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial 0,06 Prozent tiefer bei 25.000 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es hingegen um 1,45 Prozent nach oben auf 6.907 Zähler. Die Facebook-Aktie konnte in Reaktion auf die am Vorabend vorgelegten Quartalszahlen um 10,81 Prozent zulegen. DowDuPont sackte als schwächster Dow-Wert um 9,22 Prozent ab. 67 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. Es gab 132 neue 52-Wochen-Hochs und sieben neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren Kommunikationsdienstleister und Versorger. Rohstoffwerte standen hingegen unter Druck.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels 0,18 Prozent höher bei 95,57 Punkten. Der Euro verzeichnete belastet von konjunkturskeptischen Aussagen von Bundesbankpräsident Jens Weidmann gegenüber allen anderen Hauptwährungen Kursverluste. EUR/USD fiel um 0,29 Prozent auf 1,1445 USD. Stark gesucht waren der Austral-Dollar sowie der Yen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,60 Prozent auf 407,89 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 0,70 Prozent auf 61,11 USD. Gold kletterte um 0,72 Prozent auf ein 9-Monats-Hoch bei 1.325 USD (1.154 EUR). Silber stieg um 0,87 Prozent auf 16,07 USD.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,05 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um vier Basispunkte auf ein 2-Jahres-Tief bei 0,15 Prozent. Der Euro-Bund-Future legte um 0,19 Prozent auf 165,76 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sackte um sieben Basispunkte auf 2,63 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index pendelte in enger Spanne um den Vortagesschluss. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe Chinas im Januar fiel von zuvor 49,7 auf 48,3 Punkte (Konsensschätzung: 49,6) und zeigt damit weiterhin eine Schrumpfung des Sektors an. Die Aktien in China konnten gestützt von der Hoffnung auf eine Annäherung im Handelsstreit mit den USA dennoch zulegen. Der CSI 300 rückte zuletzt um 1,37 Prozent auf 3.245 Punkte vor.

Heute stehen von der Makroseite die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Januar im Fokus. Daneben könnten sich Impulse vor allem von den Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland, der Eurozone, Großbritannien und den USA ergeben. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von der Deutschen Bank, DWS Group, Exxon Mobil und Chevron. Bei ThyssenKrupp findet die Hauptversammlung statt. Bereits gestern nach US-Börsenschluss legte Amazon sein Zahlenwerk für das vierte Quartal vor. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel trotz besser als erwarteter Zahlen um zuletzt 4,9 Prozent nach. Belastend wirkte eine schwache Umsatzprognose.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ7UA3 Long Facebook Faktor: 3
CJ8G9E Short Facebook Faktor: -4
Rechtliche Hinweise: Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise. Bitte beachten Sie zusätzlich den wichtigen Hinweis zu allen abgebildeten Charts und Kursverläufen: Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.

Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.