Die DZB Quartalsausblicke mit den Experten von der UniCredit Bank (Volkswirtschaftlich & Fundamental) und HSBC (Technisch)! Jetzt anmelden!
31.01.19, 08:31

Marktüberblick: Apple springt nach Zahlen

Am deutschen Aktienmarkt dominierte zur Wochenmitte bei den Anlegern mit Blick unter anderem auf die nach heimischem Börsenschluss anstehende Notenbankentscheidung weiterhin eine abwartende Haltung. Der DAX schloss 0,33 Prozent tiefer bei 11.182 Punkten. Für den TecDAX ging es um 1,54 Prozent abwärts auf 2.592 Punkte. Der MDAX der mittelgroßen Werte verbesserte sich hingegen um 0,64 Prozent auf 23.843 Zähler. In den drei genannten Indizes gab es 58 Gewinner und 41 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. Im DAX wechselten 75,9 Millionen Aktien (Vortag: 77,5) im Wert von 3,64 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,42) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Chemie (+0,99%), Industrie (+0,66%) und Konsum (+0,57%). Die größten Abgaben verzeichneten Software (-2,72%), Medien (-0,72%) und Einzelhandel (-0,62%). Die DAX-Spitze belegte die Aktie von Covestro mit einem Kurssprung um 5,40 Prozent. Beflügelt wurde das Papier von der Meldung einer Preiserhöhung seitens eines chinesischen Konkurrenten für den Isolierstoff MDI. Daneben stand vor allem die Aktie von Wirecard im nachrichtlichen Fokus. Die Aktie schloss nach zwischenzeitlich noch deutlicheren Abgaben 13,29 Prozent tiefer. Ausgelöst wurde der Kurseinbruch von einem Medienbericht, in dem dem Zahlungsabwickler zweifelhafte Geldströme in Asien vorgeworfen wurden. Der Konzern wies die Vorwürfe als „völlig substanzlos“ zurück.

An der Wall Street verabschiedeten sich die Indizes nach der US-Notenbankentscheidung mit kräftigen Kursgewinnen aus dem Handel. Die Fed hatte wie erwartet die Geldpolitik unverändert gelassen. Für Kauflaune sorgten allerdings ausgesprochen taubenhafte Töne seitens der Währungshüter. Demnach wollen sie bei künftigen Anpassungen des Leitzinses „geduldig“ sein. Der Dow schloss vor diesem Hintergrund 1,76 Prozent fester bei 25.015 Punkten. Der Nasdaq 100 stieg um 2,64 Prozent auf 6.808 Zähler. 78 Prozent der Werte an der NYSE konnten Zugewinne verbuchen. Das Aufwärtsvolumen betrug 79 Prozent. Es gab 72 neue 52-Wochen-Hochs und 14 neue Tiefs. Alle Sektorindizes endeten im grünen Bereich. Am stärksten aufwärts ging es mit den Technologiewerten. Apple haussierte nach den an Vorabend präsentierten Quartalszahlen um 6,83 Prozent. Boeing verbesserte sich ebenfalls nach Zahlen um 6,25 Prozent. AMD sprang nach der Vorlage des Zahlenwerks um 19,94 Prozent.

Am Devisenmarkt geriet der US-Dollar dank der taubenhaften Fed gegenüber allen anderen Hauptwährungen unter Druck. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,38 Prozent tiefer bei 95,44 Punkten. EUR/USD legte um 0,39 Prozent auf 1,1476 USD zu. Mit Blick auf die anderen wichtigen Währungen waren der Austral-Dollar sowie der Kanada-Dollar am stärksten gesucht. Wenig gefragt war hingegen der als sicherer Hafen geltende Franken.

Der S&P GSCI Rohstoffindex legte gestützt vom schwachen Greenback um 0,80 Prozent auf 410,37 Punkte zu. Brent-Öl stieg um 0,67 Prozent auf 61,61 USD. Die US-Sorte WTI haussierte nach den wöchentlichen Lagerbestandsdaten um 1,82 Prozent auf 54,28 USD. Die EIA hatte von einem Anstieg der Rohölbestände um 919.000 Barrel berichtet. Die Konsensschätzung hatte auf ein Plus von 3,2 Millionen Barrel gelautet. Der Preis für US-Erdgas gab um 1,03 Prozent auf 2,87 USD nach. Comex-Kupfer verteuerte sich um 1,87 Prozent auf ein Monatshoch bei 2,78 USD. Gold notierte 0,73 Prozent höher auf einem 8-Monats-Hoch bei 1.318 USD (1.150 EUR).

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,06 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,19 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,11 Prozent fester bei 165,44 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte zwei Basispunkte tiefer bei 2,70 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten heute früh gestützt von den positiven US-Vorgaben auf breiter Front Zugewinne. Der MSCI Asia Pacific Index stieg zuletzt um 1,10 Prozent auf 156,42 Punkte. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China stieg im Januar von zuvor 49,4 auf 49,5 Punkte, blieb damit aber im kontraktiven Bereich (< 50,0). Das entsprechende Pendant für den Servicesektor kletterte von zuvor 53,8 Punkten auf ein 4-Monats-Hoch bei 54,7 Punkten. Die Aktie von Samsung Electronics konnte an der Börse in Südkorea trotz einer Gewinnwarnung für 2019 moderat zulegen.

Heute stehen von der Makroseite die BIP-Daten für die Eurozone sowie der Einkaufsmanagerindex aus Chicago im Fokus. Geschäftszahlen werden veröffentlicht unter anderem von der Software AG, Siltronic, Royal Dutch Shell, General Electric und Amazon (nach US-Börsenschluss). Bereits gestern nach US-Börsenschluss gab es Zahlen von Facebook (nachbörslich: +11,5%), Microsoft (-2,7%), Tesla (-4,8%), Visa (-1,6%), Paypal (-3,6%) und Qualcomm (+2,5%).

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ7RDJ Long Apple Faktor: 5
CJ8G7J Short Apple Faktor: -5
Rechtliche Hinweise: Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise. Bitte beachten Sie zusätzlich den wichtigen Hinweis zu allen abgebildeten Charts und Kursverläufen: Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.

Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.