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24.01.19, 09:04

Marktüberblick: Anleger euphorisch nach IBM-Zahlen

Am deutschen Aktienmarkt konnten die meisten Werte zur Wochenmitte gestützt von positiv aufgenommenen Geschäftszahlen aus den USA Zugewinne verbuchen. Der DAX schloss nach einem zwischenzeitlichen Sprung über die Marke von 11.100 Punkten 0,16 Prozent tiefer bei 11.072 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich hingegen um 0,41 und 0,60 Prozent. In den drei Indizes gab es 67 Gewinner und 34 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte mit 67 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 90,5 Millionen Aktien (Vortag: 75,7) im Wert von 3,30 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,20). Stark gesucht waren Versorger (+2,13%), Banken (+1,54%) und Transportwerte (+1,45%). Die größten Verluste auf Sektorenebene sahen Chemie (-1,62%), Bau (-1,22%) und Automobile (-0,61%). RWE sprang an der Spitze des DAX um 5,09 Prozent nach oben. Das Papier des Versorgers profitierte von der Hoffnung auf höhere Entschädigungszahlungen für den Kohleausstieg. Lufthansa und Wirecard kletterten dahinter um 3,33 und 1,97 Prozent. Covestro büßte als Schlusslicht 2,07 Prozent ein. BASF und Linde verloren 1,83 und 1,72 Prozent.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial 0,70 Prozent fester bei 24.576 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,17 Prozent auf 6.659 Zähler hinzu. Kursgewinne rund Kursverlierer hielten sich an der NYSE in etwa die Waage. Dasselbe gilt für das Volumenverhältnis zwischen steigenden und fallenden Aktien. Es gab 22 neue 52-Wochen-Hochs und 19 neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren Consumer Staples und Versorger. Die größten Verluste sahen Energiewerte und Kommunikationsdienstleister. IBM haussierte an der Dow-Spitze nach euphorisch aufgenommenen Quartalszahlen um 8,46 Prozent. United Technologies und Procter & Gamble sprangen ebenfalls nach Zahlen um 5,38 Prozent und 4,86 Prozent.

Am Devisenmarkt verzeichnete der US-Dollar gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen Kursverluste. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,19 Prozent tiefer bei 96,11 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,21 Prozent auf 1,1383 USD. Stark gesucht war das Pfund Sterling. Die Inselwährung wertete angetrieben von der Hoffnung auf einen geordneten Brexit gegenüber allen anderen wichtigen Währungen auf. Am schwächsten tendierte der Yen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,21 Prozent tiefer bei 405,75 Punkten. Brent-Öl verlor 0,54 Prozent auf 61,17 USD. Gold handelte 0,08 Prozent schwächer bei 1.282 USD (1.127 EUR). Silber legte hingegen um 0,29 Prozent auf 15,37 USD zu.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,09 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,23 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach einem impulslosen Handel 0,02 Prozent tiefer bei 164,61 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um zwei Basispunkte auf 2,76 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg zuletzt um 0,20 Prozent auf 152,51 Punkte. Der Nikkei 225 litt unter einem festen Yen und tendierte gegen den regionalen Trend moderat schwächer.

Heute richtet sich der Fokus der Anleger auf das Ergebnis der EZB-Sitzung und die anschließende Pressekonferenz. Von der Makroseite stehen daneben die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone im Blick. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Zooplus und American Airlines. Nach US-Börsenschluss legen Intel und Starbucks ihre Zahlenwerke vor.

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