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18.01.19, 08:39

Marktüberblick: Bankwerte unter Druck

Am deutschen Aktienmarkt überwogen am Donnerstag nach einem impuls- und nachrichtenarmen Handel die negativen Vorzeichen. Der DAX schloss 0,11 Prozent tiefer bei 10.919 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,19 und 0,11 Prozent. In den drei Indizes gab es 43 Gewinner und 58 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 66 Prozent. Im DAX wechselten 81,8 Millionen Aktien (Vortag: 82,3) im Wert von 2,94 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,20) den Besitzer. Bei der Sektorenperformance lagen Einzelhandel (+1,20%) vor Software (+1,19%) und Konsum (+0,99%). Am deutlichsten verloren Banken (-3,44%), Technologie (-2,19%) und Medien (-1,51%). Als bester DAX-Wert gewann Wirecard nach einer positiv ausgefallenen Analystenstudie 2,77 Prozent hinzu. Deutsche Bank verlor als Schlusslicht 4,09 Prozent. Hier belasteten enttäuschende Geschäftszahlen von Morgan Stanley.

An der Wall Street gewann der Dow Jones Industrial nach besser als erwarteten Konjunkturdaten 0,67 Prozent auf 24.370 Punkte hinzu. Der Nasdaq 100 rückte um 0,74 Prozent auf 6.718 Zähler vor. Zusätzlichen Rückenwind lieferten durch einen Medienbericht geschürte Spekulationen, dass die US-Regierung die Strafzölle auf chinesische Importe verringern oder teilweise ganz aufheben könnte. 69 Prozent der Werte an der NYSE konnten Zugewinne verbuchen. Das Aufwärtsvolumen betrug 74 Prozent. 19 neuen 52-Wochen-Hochs standen elf neue Tiefs gegenüber. Alle Sektorenindizes notierten im Plus. Die kräftigsten Aufschläge sahen Rohstoffwerte und Industrietitel.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels unverändert bei 96,07 Punkten. EUR/USD zeigte sich ebenfalls praktisch unbewegt gegenüber dem Vortag bei 1,1390 USD. Stark gesucht waren das Pfund Sterling sowie der Austral-Dollar. Deutliche Schwäche zeigten hingegen die klassischen sicheren Häfen Franken und Yen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,05 Prozent tiefer bei 406,05 Punkten. Brent-Öl gab um 0,21 Prozent nach auf 61,19 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg nach den wöchentlichen Lagerbestandsdaten um 0,83 Prozent auf 3,17 USD. Comex-Kupfer legte um 0,94 Prozent auf 2,70 USD zu. Gold handelte 0,15 Prozent schwächer bei 1.292 USD (1.134 EUR). Silber verbilligte sich um 0,56 Prozent auf 15,55 USD, Platin und Palladium konnten hingegen um 0,68 und 3,07 Prozent zulegen. Für den Palladiumpreis bedeutete dies ein neues Rekordhoch.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,08 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen legte um zwei Basispunkte auf 0,24 Prozent zu. Der Euro-Bund-Future verlor 0,19 Prozent auf 164,37 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um zwei Basispunkte auf 2,75 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh mit der Hoffnung auf eine baldige Annäherung im Handelsstreit zwischen China und den USA überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index legte um rund 0,6 Prozent zu.

Heute stehen die Dezember-Daten zur Industrieproduktion in den USA im Fokus. Unternehmensseitig könnte die S&T-Aktie von der gestern Abend bekanntgegebenen Absegnung des auf der Hauptversammlung beschlossenen Aktienrückkaufprogramms seitens des Vorstandes profitieren. Gestern nach US-Börsenschluss veröffentlichten American Express (Aktie nachbörslich: -2,25%) und Netflix (Aktie nachbörslich: -3,82%) ihre Quartalszahlen. Beide Unternehmen verfehlten die Markterwartungen.

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