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17.01.19, 08:46

Marktüberblick: Finanzwerte im Rallymodus

Am deutschen Aktienmarkt dominierten zur Wochenmitte die positiven Vorzeichen. Die Anleger reagierten gelassen auf die erwartete Ablehnung des Brexit-Abkommens seitens des britischen Parlaments. Der DAX schloss 0,36 Prozent höher bei 10.931 Punkten. MDAX und TecDAX gewannen 0,62 und 0,71 Prozent hinzu. In den drei genannten Indizes gab es 68 Kursgewinner und 34 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 65 Prozent. Im DAX wechselten 82,3 Millionen Aktien (Vortag: 82,7) im Wert von 2,82 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,22) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Banken (+7,19%), Transport (+2,59%) und Bau (+1,13%). Am schwächsten präsentierten sich Versorger (-0,87%), Konsum (-0,76%) und Einzelhandel (-0,76%). Die Spitzenposition im DAX belegte die Aktie der Deutschen Bank mit einem Kurssprung um 8,38 Prozent. Neben positiven Sektor-Vorgaben aus den USA wurde das Papier von weiter anhaltenden vagen Fusionsgerüchten getrieben. Lufthansa verbesserte sich um 3,57 Prozent. ThyssenKrupp verlor als Schlusslicht ohne Nachrichten 1,55 Prozent.

An der Wall Street verbesserte sich der Dow Jones Industrial um 0,58 Prozent auf 24.207 Punkte. Der Nasdaq 100 endete nahezu unverändert bei 6.659 Zählern. 60 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 61 Prozent. 22 neuen 52-Wochen-Hochs standen neun neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektoren waren Finanzwerte mit Abstand am stärksten gesucht. Sie profitierten von sehr positiv aufgenommenen Quartalszahlen von Goldman Sachs (+9,54%) und Bank of America (+7,15%). Schwach tendierten vor allem Hersteller von nicht-zyklischen Konsumgütern sowie Kommunikationsdienstleister.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,14 Prozent fester bei 96,09 Punkten. EUR/USD gab um 0,18 Prozent auf 1,1392 USD nach. Favorit unter den Hauptwährungen war das Pfund Sterling nachdem die britische Premierministerin Theresa May einen Misstrauensantrag der Opposition überstand.

Der S&P GSCI Rohstoffindex kletterte um 0,46 Prozent auf 406,27 Punkte. Die Ölpreise konnten nach den US-Lagerbestandsdaten zulegen. Die EIA berichtete von einem Rückgang der Rohölbestände um 2,7 Millionen Barrel auf Wochensicht, was mehr als das Doppelte der Konsensschätzung war. Größere Zugewinne wurden aber von einem stärker als erwarteten Anstieg der Benzin- und Destillatebestände verhindert. Brent-Öl verteuerte sich um 1,17 Prozent auf 61,35 USD. Die US-Sorte WTI stieg um 0,44 Prozent auf 52,34 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 2,86 Prozent auf 3,16 USD nach. Comex-Kupfer gewann 1,42 Prozent auf 2,67 USD hinzu. Gold notierte 0,38 Prozent fester bei 1.293 USD (1.136 EUR). Silber handelte nahezu unverändert bei 15,63 USD, Platin und Palladium stiegen um 1,14 beziehungsweise 3,39 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,07 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um zwei Basispunkte auf 0,22 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,02 Prozent tiefer bei 164,69 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte einen Basispunkt höher bei 2,73 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index legte um 0,09 Prozent auf 152,51 Punkte zu.

Heute stehen von der Makroseite die Verbraucherpreise für die Eurozone sowie der Philadelphia-Fed-Index im Zentrum des Interesses. Von der Unternehmensseite richtet sich der Blick auf Geschäftszahlen unter anderem von Beiersdorf und Metro.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ7RC3 Long Goldman Sachs Faktor: 6
CJ22UZ Short Goldman Sachs Faktor: -6
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