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15.01.19, 08:35

Marktüberblick: Citigroup nach Zahlen fest

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich zum Wochenstart mit moderaten Abgaben. Für Zurückhaltung unter den Anlegern sorgte die heutige Abstimmung des britischen Parlaments zum Brexit-Deal. Daneben belasteten schwache Exportdaten aus China sowie schwache Produktionsdaten von der Industrie in der Eurozone. Der DAX verlor in dieser Gemengelage 0,28 Prozent auf 10.856 Punkte. MDAX und TecDAX verzeichneten Einbußen von 0,42 und 1,54 Prozent. In den drei Indizes gab es 34 Gewinner und 68 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 54 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 68,0 Millionen Aktien (Vortag: 77,9) im Wert von 2,67 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,22). Bei der Sektorenperformance lagen Automobilwerte (+0,91%) vor Industrietiteln (+0,43%) und Rohstoffwerten (+0,27%). Am stärksten unter Druck standen Medienwerte (-1,90%), Software (-1,53%) und Einzelhandel (-0,96%). Nach der Vorlage der vorläufigen Geschäftszahlen zum abgelaufenen Jahr endete die Aktie von Continental mit plus 3,04 Prozent an der DAX-Spitze. Volkswagen verbesserte sich um 1,36 Prozent. Für die Lufthansa-Aktie ging es um 1,23 Prozent nach oben. Das Papier der Kranich-Airline profitierte von Aussagen zu geringeren Treibstoffkosten. Wirecard hielt mit einem Abschlag von 2,75 Prozent nachrichtenlos die rote Laterne. Beiersdorf verlor nach einem negativen Analystenkommentar 2,38 Prozent.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial 0,35 Prozent tiefer bei 23.910 Punkten aus dem Handel. Der Nasdaq 100 verlor 0,91 Prozent auf 6.541 Zähler. 61 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 55 Prozent. Es gab 14 neue 52-Wochen-Hochs und 22 neue Tiefs. Lediglich der Finanzsektor schaffte den Sprung in den grünen Bereich. Hier stützen positiv aufgenommene Geschäftszahlen der Citigroup (+3,95%), die den Zahlenreigen der großen US-Banken für das vierte Quartal einläutete. Deutliche Schwäche zeigten Versorger und Healthcare.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,05 Prozent tiefer bei 95,61 Punkten. EUR/USD handelte praktisch unverändert bei 1,1466 USD. Stark gesucht waren die sicheren Häfen Franken und Yen. Am schwächsten unter den Hauptwährungen präsentierte sich der Austral-Dollar. Abseits der großen Währungen stand die türkische Lira unter Druck. Hier belastete die Drohung von US-Präsident Donald Trump, die Türkei im Falle eines Angriffs auf die Kurden im Norden Syriens „ökonomisch zu vernichten“.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,74 Prozent auf 399,94 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 2,23 Prozent auf 59,13 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang angetrieben von der Spekulation auf niedrigere Temperaturen in weiten Teilen der USA um 11,17 Prozent auf 3,27 USD. Comex-Kupfer fiel um 1,18 Prozent auf 2,63 USD. Gold legte um 0,15 Prozent auf 1.291 USD (1.126 EUR) zu. Silber notierte 0,09 Prozent fester bei 15,67 USD.

Am Rentenmarkt gab die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,07 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte bis zum Abend um fünf Basispunkte auf 0,23 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,09 Prozent fester bei 164,59 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,71 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh ganz überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,94 Prozent auf 152,08 Punkte. Die chinesische Führung teilte mit, sich in diesem Jahr mit größeren Steuer- und Abgabensenkungen gegen die Konjunkturabkühlung zu stemmen. Zudem sollen die Banken ermutigt werden, kleinere Unternehmen stärker mit Krediten zu versorgen. Ferner wurden weitere Konjunkturmaßnahmen angedeutet.

Heute steht die am Abend stattfindende Abstimmung des britischen Parlaments zum Brexit-Abkommen klar im Fokus der Anleger. Von der Makroseite sind daneben die Daten zum deutschen BIP für das Jahr 2018 sowie der Empire State Manufacturing Index für den Januar von Interesse. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Unitedhealth, JP Morgan Chase und Wells Fargo.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ7T6H Long Citigroup Faktor: 5
CJ22TQ Short Citigroup Faktor: -5
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