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14.01.19, 08:39

Marktüberblick: General Motors erfreut mit Gewinnausblick

Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenausklang nach Gewinnmitnahmen die negativen Vorzeichen. Vor allem die am Dienstag anstehende Brexit-Abstimmung im britischen Parlament sorgte für Zurückhaltung. Der DAX schloss 0,31 Prozent tiefer bei 10.887 Punkten. Auf Wochensicht rückte der Leitindex um 1,11 Prozent vor. MDAX und TecDAX verloren am Berichtstag 0,17 und 0,54 Prozent. In den drei Indizes gab es 39 Kursgewinner und 60 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 70 Prozent. Im DAX wechselten 77,8 Millionen Aktien (Vortag: 79,6) im Wert von 3,11 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,86) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Immobilien (+1,45%), Technologie (+0,56%) und Versicherungen (+0,36%). Die deutlichsten Verluste sahen Automobilwerte (-1,16%), Industrietitel (-1,09%) und Einzelhandelswerte (-1,07%). Mit einem Plus von 2,86 Prozent notierte die Vonovia-Aktie an der DAX-Spitze. Immobilienwerte profitierten von den deutlich gefallenen Zinsen. Lufthansa gewann 1,71 Prozent hinzu. Fresenius SE büßte als Schlusslicht im DAX 2,71 Prozent ein. Continental und VW verloren 2,05 respektive 1,89 Prozent. Im MDAX sprang die Hella-Aktie nach positiv aufgenommenen Geschäftszahlen um 5,03 Prozent nach oben.

An der Wall Street verabschiedeten sich die Indizes nach Gewinnmitnahmen mit moderaten Abschlägen aus dem Handel. Der Dow Jones Industrial schloss 0,02 Prozent tiefer bei 23.996 Punkten. Um 0,29 Prozent auf 6.601 Zähler gab der technologielastige Nasdaq 100 nach. Die Marktbreite gestaltete sich jedoch leicht positiv. 55 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 57 Prozent. 16 neuen 52-Wochen-Hochs standen fünf neue Tiefs gegenüber. Vor allem Werte aus dem Gesundheitssektor und dem Basiskonsumgütersektor waren gesucht. Sehr schwach präsentierten sich hingegen Energieaktien und Aktien von Kommunikationsdienstleistern. Die Aktie von General Motors haussierte um 7,05 Prozent auf ein 5-Wochen-Hoch und überwand dabei die 200-Tage-Linie. Der größte US-Automobilhersteller hatte einen überraschend positiven Gewinn-Ausblick auf das laufende Jahr geliefert.

Am Devisenmarkt endete der Dollar-Index 0,12 Prozent fester bei 95,66 Punkten. Der Euro verzeichnete gegenüber allen anderen Hauptwährungen Abgaben. EUR/USD fiel um 0,27 Prozent auf 1,1467 USD. Auffällige Stärke zeigte das Pfund Sterling. Es profitierte von der Spekulation auf eine Verschiebung des Brexits, sollte das britische Parlament wie überwiegend erwartet die ausgehandelte Brexit-Vereinbarung am Dienstag ablehnen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise endete nach zwischenzeitlicher Markierung eines 4-Wochen-Hochs 0,70 Prozent tiefer bei 402,92 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 1,95 Prozent auf 60,48 USD und beendete damit eine seit September 2007 nicht mehr gesehene Serie von neun Plustagen in Folge. Für die US-Sorte WTI ging es um 1,90 Prozent abwärts auf 51,59 USD. Baker Hughes berichtete einen Rückgang der Zahl aktiver Ölbohrungen in den USA um vier auf 873. Dies war das zweite Wochenminus in Folge. Der Preis für US-Erdgas sprang um 4,69 Prozent auf 2,95 USD. Comex-Kupfer stieg um 0,93 Prozent auf 2,66 USD. Gold handelte 0,16 Prozent fester bei 1.290 USD (1.124 EUR). Silber endete 0,08 Prozent höher bei 15,66 USD.

Am Rentenmarkt notierte die Umlaufrendite einen Basispunkt tiefer bei 0,09 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um zwei Basispunkte auf ein Wochentief bei 0,18 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future kletterte um 0,18 Prozent auf 164,45 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um drei Basispunkte auf 2,71 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh bei geringen Umsätzen überwiegend von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Ex Japan Index gab um 1,02 Prozent auf 485,91 Punkte nach. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Im nachrichtlichen Fokus standen Dezember-Daten zur chinesischen Handelsbilanz, die deutlich schwächer als von Experten im Schnitt erwartet hereinkamen.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone im Fokus. Continental veröffentlicht die Eckdaten zum Jahresergebnis. Von der Citigroup gibt es die Zahlen zum vierten Quartal.

Produktidee: Unlimited Turbo-Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ8VBF Call General Motors Company Hebel: 6,6
CJ6NEA Put General Motors Company Hebel: 9,2
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