Der deutsche Aktienmarkt konnte sich am ersten Handelstag des Jahres von anfänglicher Schwäche erholen. Im frühen Handel hatten noch schwache asiatische Vorgaben sowie enttäuschende Konjunkturdaten aus China auf den Notierungen gelastet. Der DAX schloss 0,20 Prozent fester bei 10.580 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 0,51 und 0,58 Prozent zu. In den drei Indizes gab es 64 Gewinner und 36 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 68 Prozent. Im DAX wechselten 82,0 Millionen Aktien (Vortag: 54,2) im Wert von 2,97 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,15) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Versorger (+2,15%), Banken (+1,38%) und Konsum (+0,86%). Am deutlichsten abwärts ging es mit Automobiltiteln (-1,33%), Rohstoffwerten (-1,29%) und Bauwerten (-0,55%). Die E.ON-Aktie gewann an der DAX-Spitze 3,16 Prozent hinzu. Deutsche Bank erholte sich dahinter um 2,61 Prozent. VW, Daimler und BMW bildeten die Schlusslichter mit Verlusten zwischen 1,35 und 1,91 Prozent.
An der Wall Street verabschiedete sich der Dow 0,08 Prozent höher bei 23.346 Punkten aus dem Handel. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,48 Prozent nach oben auf 6.361 Zähler. 69 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei ebenfalls 69 Prozent. Es gab acht neue 52-Wochen-Hochs und 63 neue Tiefs. Bei den Sektoren waren Energie und Kommunikationsdienstleister am stärksten gesucht. Am deutlichsten verloren Immobilienwerte und Versorger.
Am Devisenmarkt stieg der Dollar-Index zum Ende des New Yorker Handels um 0,71 Prozent auf 96,76 Punkte. EUR/USD gab um 1,03 Prozent auf 1,1345 USD nach. Im heutigen asiatischen Handel kam es zu einem Flashcrash. Dabei haussierte der Yen, während der Austral-Dollar heftige Verluste verzeichnete. Händler verwiesen zur Begründung auf die gestiegene Risikoaversion, ein dünnes Handelsvolumen und Stop-Loss-Orders.
Der S&P GSCI Rohstoffindex haussierte um 0,92 Prozent auf 377,75 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 2,10 Prozent auf 54,93 USD. Comex-Kupfer gab um 1,03 Prozent auf 2,60 USD nach. Gold notierte 0,15 Prozent fester auf einem 7-Monats-Hoch bei 1.283 USD (1.132 EUR). Silber stieg um 0,13 Prozent auf 15,56 USD. Platin und Palladium verloren hingegen 0,16 respektive 0,14 Prozent.
Am Rentenmarkt waren die Staatsanleihen als sicherer Hafen gesucht. Entsprechend fielen die Renditen. Die Umlaufrendite sank um drei Basispunkte auf 0,07 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte um acht Basispunkte auf ein 26-Monats-Tief bei 0,16 Prozent ab. Der Euro-Bund-Future legte um 0,81 Prozent auf 164,89 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um drei Basispunkte auf 2,66 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh nach anfänglicher Schwäche zuletzt uneinheitlich. Deutliche Zugewinne sah der australische ASX 200. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Apple-Zulieferer standen unter Druck, nachdem der Technologieriese gestern nach US-Börsenschluss seinen Umsatzausblick für das erste Geschäftsquartal gesenkt hatte. Die Apple-Aktie gab im nachbörslichen Handel um 7,55 Prozent nach. Der S&P 500 Future notierte mit 1,33 Prozent im Minus.
Heute steht von der Makroseite der ISM-Index für die US-Industrie im Fokus. Autowerte könnten Impulse von den Absatzzahlen in den USA erhalten.
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