Der Donnerstagshandel an den europäischen Aktienmärkten war – neben der Einarbeitung der Fed-Chef Powell-Rede (Resultat: fallende europäische und US-Long-Bonds-Renditen) – weiter vom Warten/Spekulationen auf den G20-Gipfel geprägt. In Summe legten die europäischen Aktienmärkte – im Gegensatz zur leichteren Wall Street-Eröffnung – dabei etwas zu. Bei den europäischen Blue Chips waren französische Titel wie z. B. Safran (+4,9%; nach Guidance; 200-Tage Linie verteidigt) und EssilorLuxottica (+3,5%; nach Merger-Newsflow; zurück über der 10-Tage Linie) unter den Tagesgewinnern. Demgegenüber blieb die Relative Schwäche von Unibail-Rodamco-Westfield (-1,7%; intakte Abwärtstrends) und BMW (-1,2%; kurzfr. Support um €72 bleibt im Fokus) intakt. In Summe warten die europäischen Aktienmärkte seit drei Tagen in einem kurzfristigen Trading-Markt auf den G20, was sich auch zum Wochenschluss nicht ändern dürfte.
Aus technischer Sicht durchläuft der DAX-Future seit dem Anstieg auf die All-Time Highs im Mai 2018 eine mittelfristige Korrektur. Dabei rutschte er ab September 2018 in einem beschleunigten Abwärtstrend auf 11.035 Punkte. Auf diesem Niveau ging er in eine Seitwärtsstabilisierung mit der Trading-Range 11.035 – 11.680 über. Innherhalb der Trading-Range startete der Future nach dem Rutsch auf 11.002 am 20. November eine kurzfristige Mini-Recovery (Recovery-Trend bei 11.215). Daher liegt ein leicht positiver Grundton vor, wobei die technische Qualität der Mini-Recovery aufgrund der fehlenden Volumina als gering einzustufen ist.
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