08.11.18, 18:00

Nur ein kurzer Moment der Ruhe – Siemens-Zahlen kommen gut an

Bereits gestern hatte es sich abgezeichnet, dass die Freude der Anleger über den Ausgang der US-Midterms nicht lange anhalten würde. Am heutigen Donnerstag rutschte der DAX nach einem positiven Handelsauftakt im späten Handel in die Verlustzone.

Das war heute los. Kurz nach den US-Zwischenwahlen ging es in der US-Politik ähnlich turbulent weiter wie zuvor. Justizminister Jeff Sessions nimmt seinen Hut. Die Folgen für die Ermittlungen in der Russland-Affäre sind noch nicht abzusehen. Zudem setzte Präsident Donald Trump seinen Streit mit Teilen der heimischen Medien fort. Nachdem einige Investoren kurz nach den Kongresswahlen wohl gehofft hatten, dass in der US-Politik und damit auch an den Märkten Ruhe einkehren würde, sehen sie sich getäuscht. Entsprechend bleiben auch hinter einer möglichen Einigung im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit Fragezeichen. Auf eine solche Einigung hatten Investoren gehofft. Neben der Weltpolitik bestimmte zudem eine Vielzahl an Unternehmensnachrichten die Entwicklung im DAX. Nicht immer positiv.

Das waren die Tops & Flops. Zu den Top-Performern im DAX gehörte heute die Siemens-Aktie. Diese legte zeitweise rund 2 Prozent an Wert zu. Anleger zeigten sich unter anderem mit dem Ausblick des Industrie- und Technologiekonzerns zufrieden, während Siemens im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 (Ende September) vor allem wegen der Kosten in Zusammenhang mit dem Personalabbau in der schwächelnden Kraftwerkssparte einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen musste.

Im Gegensatz dazu fand sich die Aktie von Fresenius Medical Care mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von rund 4 Prozent am Indexende wieder. Dieser Kursrutsch dürfte eine kurzfristige Gegenreaktion auf die gestrige Kursrallye beim Dialyse-Spezialisten gewesen sein. Die FMC-Aktie schoss gestern regelrecht nach oben, nachdem ein Bürgerbegehren in Kalifornien, das laut Unternehmensdarstellung den Zugang von Patienten zur Dialyse massiv eingeschränkt hätte, abgelehnt worden sei.

In der zweiten Reihe sorgte vor allem ProSiebenSat.1 für Aufsehen. In negativer Hinsicht. Die im MDAX gelistete Aktie des Medienkonzerns rutschte zeitweise um knapp 18 Prozent in die Tiefe. ProSiebenSat.1 zeigte sich in Bezug auf die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr pessimistischer. Zudem soll ein deutlich geringerer Teil des Gewinns als Dividende ausgeschüttet werden als zunächst geplant. Das eingesparte Geld soll investiert werden.

Das steht morgen an. Zum Ende dieser Woche werden hierzulande keine marktbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht. Am Nachmittag erreicht uns aus den USA wiederum das neueste Konsumklima der Uni Michigan. Zudem wird es in Sachen Quartalsberichte interessant. Mit der Allianz stellt ein weiterer DAX-Konzern seine neusten Ergebnisse vor.

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