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05.10.18, 09:05

Marktüberblick: Bankwerte nach Zinsanstieg gesucht

Am deutschen Aktienmarkt überwogen nach dem Feiertag die negativen Vorzeichen. Anleger hielten sich mit Blick auf den heutigen US-Arbeitsmarktbericht mit Käufen zurück. Daneben lastete die jüngste Rally bei den Anleiherenditen auf den Dividendenpapieren. Die leichte Entspannung im Haushaltskonflikt mit der italienischen Regierung stützte nicht nachhaltig. Der DAX gab um 0,35 Prozent auf 12.244 Punkte nach. Deutlicher abwärts ging es mit MDAX und TecDAX, die 1,26 Prozent und 1,43 Prozent verloren. Sie setzten damit ihre jüngste Phase relativer Schwäche zum Leitindex fort. Im HDAX gab es 23 Kursgewinner und 78 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 57 Prozent. Im DAX wurden 104,3 Millionen Aktien (Vortag: 84,9) im Wert von 4,63 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,93) umgesetzt. Stark nachgefragt aufgrund der gestiegenen Marktzinsen waren Banken (+1,95%) und Versicherungen (+1,25%). Daneben war der Telekommunikationssektor (+1,19%) gesucht. Schwach im Markt lagen hingegen Technologiewerte (-2,64%), Konsumtitel (-1,86%) und die zinssensiblen Versorger (-1,81%). Munich Re gewann an der Spitze des DAX 1,65 Prozent hinzu. Deutsche Bank rückte um 1,54 Prozent vor. Continental verlor am DAX-Ende nach einer negativen Branchenstudie 3,79 Prozent. Commerzbank haussierte im MDAX um 3,54 Prozent. Dialog Semiconductor verlor als Schlusslicht im TecDAX 6,24 Prozent.

An der Wall Street kamen die Indizes deutlich von den jüngst erzielten Hochs zurück. Der Dow schloss 0,74 Prozent schwächer bei 26.627 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 sackte um 1,93 Prozent auf 7.490 Zähler ab. 78 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. Es gab 36 neue Hochs und 426 neue Tiefs. Bei den Sektoren verzeichneten lediglich Finanzwerte und Versorger Zugewinne. Am deutlichsten fielen die Verluste bei Technologiewerten und Herstellern zyklischer Konsumgüter (Consumer Discretionary) aus.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels 0,30 Prozent tiefer bei 95,76 Punkten. EUR/USD rückte um 0,30 Prozent auf 1,1512 USD vor. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen waren das Pfund Sterling sowie der Yen gesucht. Auf der Verliererseite ragten die Rohstoffwährungen Kanada-Dollar und Austral-Dollar heraus.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab nach Gewinnmitnahmen vom tags zuvor notierten Mehrjahreshoch um 1,32 Prozent auf 495,94 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 1,82 Prozent auf 84,72 USD. Der Preis für US-Erdgas sank nach einem stärker als von Experten erwarteten Anstieg der Lagerbestände um 1,36 Prozent auf 3,19 USD. Comex-Kupfer fiel um 1,76 Prozent auf 2,78 USD. Gold handelte gut behauptet bei 1.204 USD (1.042 EUR). Silber, Platin und Palladium gaben zwischen 0,41 und 1,02 Prozent nach.

Am Rentenmarkt sprang die Umlaufrendite in einer Nachholbewegung nach dem Feiertag um zehn Basispunkte auf 0,37 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen legte um fünf Basispunkte auf 0,53 Prozent zu. Im Tagesverlauf notierte sie zwischenzeitlich auf einem 5-Monats-Hoch bei 0,55 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,20 Prozent tiefer bei 158,05 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg am Ende um vier Basispunkte auf 3,19 Prozent. Intraday markierte sie ein 7-Jahres-Hoch bei 3,23 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh erneut überwiegend von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,60 Prozent auf 159,83 Punkte. Die Börsen in China blieben feiertagsbedingt geschlossen.

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CE34J6 Long Deutsche Bank Faktor: 4
CJ23T6 Short Deutsche Bank Faktor: -4
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