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27.09.18, 10:23

Defensive Werte gesucht

Am deutschen Aktienmarkt hielten sich die Anleger zur Wochenmitte mit Blick auf die nach Börsenschluss anstehende Fed-Sitzung zurück. Vor allem defensive Werte waren gesucht, während zyklische Werte gegeben wurden. Der DAX schloss 0,09 Prozent höher bei 12.386 Punkten. Für den MDAX ging es um 0,32 Prozent nach oben auf 26.179 Punkte. Der TecDAX endete 0,11 Prozent schwächer bei 2.851 Zählern. 51 Kursgewinnern in den genannten Indizes standen 54 Verlierer gegenüber. Das Aufwärtsvolumen lag bei 57 Prozent. Im DAX wechselten 77,3 Millionen Aktien (Vortag: 85,8) im Wert von 3,80 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,52) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Versorger (+1,02%), Telekommunikation (+0,85%) und Industrie (+0,81%). Am deutlichsten verloren Technologiewerte (-1,17%), Banken (-0,89%) und Einzelhandel (-0,88%). RWE verbesserte sich an der DAX-Spitze nach einer Kaufempfehlung um 1,98 Prozent. Fresenius SE und E.ON notierten dahinter 1,48 und 1,16 Prozent fester. Das Schlusslicht im Leitindex bildete nachrichtenlos ThyssenKrupp mit einem Abschlag von 1,45 Prozent. Deutsche Post und BASF verloren 1,45 respektive 1,39 Prozent.

Die US-Notenbank hob wie an der Wall Street allgemein erwartet den Leitzins zum dritten Mal in diesem Jahr um 25 Basispunkte auf ein Zielband von nun 2,00 bis 2,25 Prozent an. Die nächste Anhebung dürfte im Dezember erfolgen. Für das kommende Jahr projiziert die Fed weiterhin drei weitere Zinsschritte. Der Dow Jones Industrial schloss 0,40 Prozent tiefer bei 26.385 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 endete unverändert bei 7.563 Zählern. 61 Prozent der Werte an der NYSE verabschiedeten sich mit negativen Vorzeichen aus dem Handel. Das Abwärtsvolumen betrug 71 Prozent. 60 neuen 52-Wochen-Hochs standen 111 neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance lagen Communication Services und Consumer Discretionary vorne. Die größten Abgaben waren bei Finanzwerten und Immobilienwerten zu beobachten.

Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge trotz der Fed-Entscheidung in engen Grenzen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,12 Prozent höher bei 94,28 Punkten. Der Euro wertete gegenüber den meisten anderen wichtigen Währungen ab. EUR/USD gab um 0,21 Prozent auf 1,1740 USD nach. Bei den anderen Hauptwährungen war der Yen am stärksten gesucht, während der Kanada-Dollar durch Schwäche auffiel.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,58 Prozent tiefer bei 479,69 Punkten. Die US-Energiebehörde EIA meldete nach zuletzt fünf Rückgängen in Folge einen Anstieg der Rohöllagerbestände um 1,9 Millionen Barrel. Die Konsensschätzung hatte hingegen auf einen weiteren Rückgang um 1,3 Millionen Barrel gelautet. Brent-Öl verbilligte sich um 0,21 Prozent auf 81,70 USD. Die US-Sorte WTI fiel um 0,33 Prozent auf 72,04 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte um 2,75 Prozent auf 2,97 USD ab. Comex-Kupfer gab um 0,19 Prozent auf 2,82 USD nach. Gold handelte 0,50 Prozent tiefer bei 1.199 USD (1.017 EUR). Silber verlor 0,71 Prozent auf 14,39 USD.

Am Rentenmarkt kam es ab dem späten Nachmittag zu einer deutlichen Gegenbewegung zum Trend der letzten Wochen. Die am Vormittag festgestellte Umlaufrendite notierte einen Basispunkt höher bei 0,35 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete am Abend drei Basispunkte tiefer bei 0,51 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,34 Prozent fester bei 158,46 Punkten und eroberte damit das zwei Tage zuvor unterschrittene Tief von Anfang August (158,36) zurück. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um vier Basispunkte auf 3,06 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,08 Prozent tiefer bei 165,63 Punkten.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Hella, Hornbach Holding und Hennes & Mauritz.

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