Nach rechts weisender Zeigefinger (Handrücken) Jetzt zum volkswirtschaftlichen und fundamentalen Quartalsupdate mit UniCredit sowie zum technischen Quartalsupdate mit HSBC anmelden!
21.09.18, 09:25

Marktüberblick: Dow Jones markiert Allzeithoch

Der deutsche Aktienmarkt setzte am Donnerstag trotz eines sehr festen Euros seine Erholungsrally fort. Die Anleger blendeten den weiter schwelenden Handelskonflikt aus. Zu einer Steigerung der Risikofreude trug eine Erholungsbewegung bei den zuletzt stark unter Druck geratenen Devisen vieler Schwellenländer bei. Der DAX schloss 0,87 Prozent fester auf einem 2-Wochen-Hoch bei 12.326 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte verbesserte sich um 0,29 Prozent auf 26.326 Punkte und endete damit knapp über der 200-Tage-Linie. Für den TecDAX ging es hingegen um 1,47 Prozent abwärts auf ein 2-Monats-Tief bei 2.825 Zählern. Unter den 110 größten Werten (HDAX) gab es 64 Gewinner (60%) und 43 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 80 Prozent. Das Volumen im DAX lag bei 113,5 Millionen Aktien (Vortag: 101,6) im Wert von 4,46 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,33). Mit Blick auf die Sektorenperformance lagen Bauwerte (+2,47%) vor Technologietiteln (+2,14%) und Automobilen (+1,93%). Am schwächsten präsentierten sich Softwaretitel (-1,34%), Einzelhandel (-0,89%) und Konsum (-0,19%). Continental verbesserte sich als bester DAX-Wert nachrichtenlos um 4,01 Prozent. Covestro und HeidelbergCement konnten um 3,76 und 2,89 Prozent zulegen. Merck büßte am Indexende 0,68 Prozent ein. Deutsche Börse und SAP verloren 0,51 und 0,48 Prozent. Schaeffler haussierte im MDAX am Kapitalmarkttag um 6,32 Prozent. Der Automobilzulieferer hält an seinen Zielen bis zum Jahr 2020 fest. Ceconomy verlor nach der Meldung des Verkaufs seines Metro-Anteils in Höhe von 9 Prozent an EP Global 3,70 Prozent. Hier belastete eine Herabstufung durch HSBC. Im TecDAX sackten Nemetschek und Wirecard nach fortgesetzten Gewinnmitnahmen um 12,79 beziehungsweise 4,55 Prozent ab.

An der Wall Street konnte der Dow Jones Industrial als letzter der großen Indizes sein im Januar notiertes Allzeithoch übertreffen. Zur Schlussglocke notierte der Weltleitindex 0,95 Prozent höher bei 26.657 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 1,05 Prozent auf 7.569 Zähler. 65 Prozent der Werte an der NYSE wiesen grüne Vorzeichen auf. Das Aufwärtsvolumen lag bei 77 Prozent. Es gab 86 neue 52-Wochen-Hochs und 93 neue Tiefs. Alle Sektoren konnten Zugewinne verbuchen. Am kräftigsten vielen sie bei Herstellern nicht-zyklischer Konsumgüter (Consumer Staples) sowie bei Technologiewerten aus.

Am Devisenmarkt fiel der Dollar-Index aufgrund der gestiegenen Risikofreude um 0,69 Prozent auf ein 2-Monats-Tief bei 93,90 Punkten. EUR/USD haussierte um 0,90 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch bei 1,1777 USD. Stark gesucht war das Pfund Sterling nach besser als erwarteten Einzelhandelsdaten. Der MSCI Emerging Markets Currency Index kletterte um 0,49 Prozent auf ein 3-Wochen-Hoch.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte trotz des schwachen Greenbacks 0,14 Prozent tiefer bei 471,27 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 1,01 Prozent auf 78,60 USD. US-Präsident Donald Trump hatte die OPEC per Twitter aufgefordert, ihre Produktion auf dem Treffen in Algerien anzuheben. Der Preis für US-Erdgas haussierte trotz eines stärker als erwarteten Anstiegs der Lagerbestände um 2,34 Prozent auf ein Monatshoch bei 2,98 USD. Comex-Kupfer gewann 0,38 Prozent hinzu auf ein Monatshoch bei 2,74 USD. Gold handelte mit einem Aufschlag von 0,25 Prozent bei 1.211 USD (1.025 EUR). Silber stieg um 0,18 Prozent auf 14,31 USD, Platin und Palladium legten um 1,50 respektive 1,30 Prozent zu und setzten damit ihre dynamische Erholungsrally fort.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,30 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um zwei Basispunkte auf 0,47 Prozent. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,11 Prozent auf 158,86 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete nach dem zwischenzeitlichen Erreichen eines 4-Monats-Hochs (3,10) einen Basispunkt tiefer bei 3,07 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh auf breiter Front freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,82 Prozent auf 165,77 Punkte.

Heute stehen von der Makroseite die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, die Eurozone und die USA im Fokus. Mit Blick auf den großen Verfallstag an der Eurex und anderen Terminbörsen ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen.

Produktidee: Classic Turbo-Optionsschein
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ2JYB Call Dow Jones Industrial Hebel: 13,3
CJ2JY8 Put Dow Jones Industrial Hebel: 16,1
Rechtliche Hinweise: Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise. Bitte beachten Sie zusätzlich den wichtigen Hinweis zu allen abgebildeten Charts und Kursverläufen: Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.

Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.