Der deutsche Aktienmarkt konnte zum Wochenschluss Zugewinne verbuchen. Der DAX schloss 0,57 Prozent fester bei 12.124 Punkten. Auf Wochensicht rückte der Leitindex damit um 1,38 Prozent vor. MDAX und TecDAX verbesserten sich am Berichtstag um 0,29 und 1,19 Prozent. Unter den 110 größten Werten (HDAX) gab es 74 Gewinner (68%) und 35 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 70 Prozent. Im DAX wechselten 80,2 Millionen Aktien (Vortag: 100,1) im Wert von 3,03 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,38) den Besitzer. Mit Blick auf die Sektorenperformance lagen Technologiewerte (+1,96%) vorne, gefolgt von Rohstoffwerten (+1,52%) und Pharma & Healthcare-Werten (+1,10%). Einzige Verlierersektoren waren Einzelhandel (-0,72%), Konsum (-0,13%) und Versorger (-0,12%). Als stärkster DAX-Wert kletterte die Bayer-Aktie nachrichtenlos um 2,38 Prozent. Volkswagen und Infineon legten dahinter um 2,28 und 2,11 Prozent zu. Auf der Verliererseite waren vor allem defensive Titel zu finden. Henkel gab als schwächster Wert im Leitindex um 1,11 Prozent nach. Merck und E.ON büßten 1,07 und 0,45 Prozent ein. Im TecDAX haussierte Wirecard um 4,53 Prozent. Der zukünftige DAX-Wert profitierte von einer Erhöhung des Kursziels durch Goldman Sachs.
An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial 0,03 Prozent höher bei 26.155 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 büßte 0,21 Prozent auf 7.545 Zähler ein. 49 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Zugewinne und 46 Prozent Kursverluste. Das Aufwärtsvolumen betrug 51 Prozent. 108 neuen 52-Wochen-Hochs standen 91 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Finanzwerte und Energietitel. Die größten Abschläge waren bei Immobilienwerten und Versorgern zu beobachten.
Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar als sicherer Hafen und gestützt von soliden Konjunkturdaten gegenüber sämtlichen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index stieg um 0,41 Prozent auf 94,94 Punkte. Ebenfalls gesucht waren der Yen sowie der Franken. Der Euro verzeichnete Kursverluste gegenüber allen anderen wichtigen Währungen. EUR/USD fiel um 0,58 Prozent auf 1,1622 USD.
Der S&P GSCI Rohstoffindex endete nahezu unverändert bei 464,37 Punkten. Brent-Öl notierte 0,12 Prozent schwächer bei 78,09 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte mit der Spekulation auf eine schwächere Nachfrage aufgrund des Hurrikans „Florence“ um 1,77 Prozent auf 2,77 USD ab. Comex-Kupfer verbilligte sich um 1,38 Prozent auf 2,65 USD. Gold fiel belastet vom festen Greenback und steigenden Anleiherenditen um 0,59 Prozent auf 1.201 USD (1.027 EUR). Silber und Platin verloren 0,72 und 0,59 Prozent. Palladium notierte gegen den Trend 0,19 Prozent fester.
Am Rentenmarkt zeigten sich die Staatsanleihen von der festen Tendenz an den Aktienmärkten belastet. Entsprechend wurden die Renditen gestützt. Die Umlaufrendite notierte einen Basispunkt höher bei 0,26 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um zwei Basispunkte auf ein 6-Wochen-Hoch bei 0,44 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,14 Prozent tiefer bei 159,24 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes zog um zwei Basispunkte auf ein 6-Wochen-Hoch bei 2,99 Prozent an.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh mit der Sorge um eine Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China ganz überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index ex Japan fiel um 1,25 Prozent auf 513,40 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Besonders schwach tendierte der Hang Seng Index, der zusätzlich vom in der Region wütenden Taifun „Mangkhut“ belastet wurde. Der S&P-Future notierte mit 0,17 Prozent im Minus. Gegen den Trend konnte der australische ASX 200 dank fester Bankwerte Zugewinne verbuchen.
Heute stehen von der Makroseite die endgültigen Verbraucherpreisdaten für die Eurozone im August sowie der Empire State Manufacturing Index für den September im Fokus. Unternehmensseitig präsentiert der SAP-Konkurrent Oracle nach US-Börsenschluss seine Quartalszahlen.
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