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12.09.18, 10:38

Ölpreise im Rallymodus

Der deutsche Aktienmarkt wurde am Dienstag von der anhaltenden Sorge um eine Eskalation des internationalen Handelskonflikts belastet. Ein stärker als erwarteter Anstieg im ZEW-Index der Konjunkturerwartungen konnte keine Kauflaune entfachen. Der DAX schloss 0,13 Prozent tiefer bei 11.970 Punkten. Der TecDAX gab um 0,47 Prozent auf 2.895 Punkte nach. Der MDAX der mittelgroßen Werte endete 0,03 Prozent fester bei 26.348 Zählern. Unter den 110 größten Werten gab es 37 Gewinner (35%) und 70 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog allerdings mit 61 Prozent. Im DAX wurden 95,9 Millionen Aktien (Vortag: 83,0) im Wert von 3,46 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,16) umgesetzt. Stärkste Sektoren waren Banken (+1,03%), Versorger (+0,94%) und Software (+0,71%). Am schwächsten tendierten Technologiewerte (-1,89%), Rohstoffwerte (-1,76%) und Pharma & Healthcare (-1,11%). An der DAX-Spitze gewann die Commerzbank-Aktie aufgrund weiter kursierender Gerüchte um einen möglichen Zusammenschluss mit der Deutschen Bank 2,34 Prozent hinzu. Auch die Versorger blieben dank steigender Strompreise und positiver Analystenkommentare im Rallymodus. E.ON und RWE legten um 1,22 und 1,08 Prozent zu. Bayer blieb das Kellerkind im DAX mit einem weiteren Abschlag von 2,89 Prozent. Erstmals seit Anfang 2013 rutschte das Papier der Leverkusener unter die Marke von 70 EUR. Continental und Infineon verloren 2,22 und 1,88 Prozent.

An der Wall Street überwogen bei schwacher Marktbreite die positiven Vorzeichen. Der Dow notierte 0,44 Prozent fester bei 25.971 Punkten. Der Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,80 Prozent auf 7.508 Zähler. An der NYSE schlossen 49 Prozent der Werte im Plus und 46 Prozent im Minus. Das Aufwärtsvolumen betrug 55 Prozent. Es gab 96 neue 52-Wochen-Hochs und 121 neue Tiefs. An der Nasdaq gab es mehr Verlierer als Gewinner und auch das Abwärtsvolumen überwog. Stärkste Sektoren waren Communication Services und Technologie. Aber auch Energiewerte waren aufgrund des anziehenden Ölpreises stark gesucht. Am deutlichsten verloren Consumer Staples und Versorger. Das Schwergewicht Apple konnte um 2,52 Prozent zulegen. Hier spekulierten die Marktteilnehmer auf eine positive Aufnahme der heute anstehenden Präsentation neuer Produkte. Zusätzlichen Auftrieb lieferte eine deutliche Kurszielanhebung seitens der UBS.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,04 Prozent fester bei 95,20 Punkten. EUR/USD stand gegenüber dem Vortag unverändert bei 1,1592 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen präsentierten sich der Kanada-Dollar und der Franken sehr fest, während der Yen unter Druck stand.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 1,03 Prozent auf ein Wochenhoch bei 467,28 Punkten. Der Preis für Brent-Öl sprang um 2,33 Prozent auf 79,17 USD nach oben. Das war der höchste Schlussstand seit drei Monaten. Die US-Sorte WTI kletterte um 2,80 Prozent auf ein Wochenhoch bei 69,43 USD. Kurstreibend wirkte die Sorge um ein schwächeres Angebot aufgrund der US-Sanktionen gegen den Iran sowie einer nach unten revidierten Schätzung des Wachstums der US-Produktion im Jahr 2019 seitens der EIA. Nach dem Settlement meldete zudem API einen Rückgang der US-Rohölbestände um 8,6 Millionen Barrel (Konsensschätzung: Rückgang um 0,8 Millionen Barrel). US-Erdgas stieg den zweiten Tag in Folge kräftig an um diesmal 0,86 Prozent auf 2,83 USD. Comex-Kupfer fiel um 0,38 Prozent auf 2,62 USD. Gold handelte 0,13 Prozent fester bei 1.201 USD (1.033 EUR). Silber büßte 0,18 Prozent auf 14,16 USD ein.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,26 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog um drei Basispunkte auf ein 6-Wochen-Hoch bei 0,43 Prozent an. Der Euro-Bund-Future notierte zum Schluss 0,26 Prozent tiefer bei 159,33 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes haussierte um vier Basispunkte auf ein 5-Wochen-Hoch bei 2,98 Prozent. Händler verwiesen zur Begründung der Renditeanstiege auf anstehende Staatsanleiheemissionen in den USA.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,42 Prozent auf 158,21 Punkte. Mit zehn Minustagen in Folge komplettierte der Index die längste Verlustserie seit dem Jahr 2002.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen von Inditex, Vapiano und Dermapharm Holding. Für den Ölmarkt sind die US-Rohöllagerbestände der EIA sowie der Monatsbericht der OPEC relevant.

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