Das Währungspaar USD/CAD hatte im September vergangenen Jahres ein 2-Jahres-Tief bei 1,2062 CAD markiert und etablierte seither einen Aufwärtstrend. Nach dem Erreichen eines wichtigen Fibonacci-Widerstandsclusters im Juni dieses Jahres ging die Notierung unterhalb des Verlaufshochs bei 1,3386 CAD in den Korrekturmodus über. Mit dem am 28. August verzeichneten Korrekturtief bei 1,2888 CAD testete sie das 38,2%-Fibonacci-Retracement der Rally und konnte sich seither deutlich erholen. Im gestrigen Handel überwand der Kurs dynamisch die 50-Tage-Linie, die korrektive Abwärtstrendlinie sowie das letzte Reaktionshoch vom August. Das mittelfristige Chartbild hat sich damit aufgehellt. Eine Bestätigung des erfolgten Ausbruches wäre in einer nachhaltigen Überwindung des intraday erreichten 61,8%-Retracements bei 1,3196 CAD – insbesondere per Tagesschluss – zu sehen. In diesem Fall würden potenzielle nächste Hürden und Ziele bei 1,3268-1,3290 CAD und 1,3386-1,3423 CAD in den Blick rücken. Darüber würde der übergeordnete Aufwärtstrend bestätigt mit möglichen nächsten Zielen bei 1,3522-1,3577 CAD, 1,3686/1,3694 CAD und 1,3794 CAD (Hoch aus dem Jahr 2017). Im heutigen Handel muss gegen 16 Uhr mit deutlich erhöhter Volatilität gerechnet werden, da die Bank of Canada ihre Zinsentscheidung bekannt gibt. Im Falle eines Rücksetzers stellt die Region 1,3045-1,3105 CAD die kurzfristig kritische Unterstützungszone dar. Darunter würde sich der gestrige Ausbruch als Bullenfalle entpuppen, was das technische Bild entsprechend eintrüben würde. Mit einem anschließenden Test der wichtigen Supportzone 1,2856-1,2888 CAD müsste gerechnet werden. Darunter entstünden Abwärtsrisiken in Richtung 1,2711-1,2730 CAD und 1,2528-1,2568 CAD. Die Verletzung der letztgenannten Zone würde schließlich den langfristigen Aufwärtstrend brechen.
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