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30.08.18, 09:38

Amazon-Aktie im Rallymodus

Der deutsche Aktienmarkt konnte zur Wochenmitte gestützt von einer freundlichen Wall Street Zugewinne verbuchen. Der DAX schloss 0,27 Prozent fester bei 12.562 Punkten. MDAX und TecDAX rückten um 0,28 und 0,44 Prozent vor und verzeichneten dabei jeweils neue Rallyhochs. In den drei Indizes gab es insgesamt 66 Gewinner (61%) und 43 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 67 Prozent. Im DAX wechselten 60,0 Millionen Aktien (Vortag: 75,2) im Wert von 2,38 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,09) den Besitzer. Bei der Sektorenperformance lagen Medienwerte (+0,90%) vorne, gefolgt von Pharma & Healthcare (+0,88%) und Banken (+0,72%). Die größten Abgaben sahen Einzelhandel (-0,84%), Rohstoffe (-0,44%) und Transport (-0,31%). Als erneut bester DAX-Wert konnte die Aktie von Fresenius Medical Care nach positiven Analystenkommentaren um 2,37 Prozent zulegen. Vonovia stieg dahinter um 1,45 Prozent. Deutsche Bank verbesserte sich um 1,11 Prozent. Die rote DAX-Laterne hielt wie am Vortag Covestro mit einem Minus von diesmal 2,02 Prozent. Hier belasteten negative Analystenkommentare. Henkel und adidas verloren 0,57 respektive 0,51 Prozent.

An der Wall Street dominierten nach besser als erwarteten Daten zum US-Bruttoinlandsprodukt ebenfalls die positiven Vorzeichen. Als Kursstütze fungierten zudem weiter die Entspannung im Handelskonflikt mit Mexiko sowie die erhoffte Entspannung im Handelskonflikt mit Kanada. Der Dow Jones Industrial schloss vor diesem Hintergrund 0,23 Prozent fester bei 26.125 Punkten. Der marktbreite S&P 500 kletterte um 0,57 Prozent auf ein Rekordhoch bei 2.914 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,18 Prozent nach oben auf ebenfalls ein neues Allzeithoch bei 7.660 Zählern. 56 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. Es gab 146 neue 52-Wochen-Hochs und 36 neue Tiefs. Alle Sektoren bis auf Immobilien und Finanzen verzeichneten Zugewinne. Am kräftigsten nach oben ging es mit Herstellern zyklischer Konsumgüter (Consumer Discretionary) und Technologiewerten. Die Aktie von Amazon haussierte nach einer deutlichen Kurszielanhebung (2.500 USD nach zuvor 1.850 USD) durch Morgan Stanley um 3,37 Prozent auf ein Rekordhoch bei 1.998,10 USD und befindet sich damit in unmittelbarer Rufweite der runden 2.000 USD-Marke.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,20 Prozent tiefer bei 94,53 Punkten. EUR/USD legte um 0,12 Prozent auf 1,1708 USD zu. Das britische Pfund wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Hier stützte die Hoffnung, dass es nicht zu einem „harten Brexit“ kommen werde. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen der Yen und der Austral-Dollar mit deutlicher Schwäche auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg angetrieben von den Energierohstoffen um 1,01 Prozent auf 467,99 Punkte. Die US-Energiebehörde EIA berichtete von einem Rückgang der Rohölbestände um 2,6 Millionen Barrel auf Wochensicht. Experten hatten im Schnitt lediglich ein Minus von 686.000 Barrel erwartet. Ebenfalls stützend wirkten zurückgehende Exporte aus dem Iran und Venezuela. Brent-Öl verteuerte sich um 1,84 Prozent auf ein 7-Wochen-Hoch bei 77,35 USD. Die US-Sorte WTI legte um 1,74 Prozent auf 69,72 USD zu. US-Erdgas stieg um 1,02 Prozent auf 2,87 USD. Comex-Kupfer verbilligte sich um 1,11 Prozent auf 2,71 USD. Gold gab um 0,10 Prozent auf 1.213 USD (1.031 EUR) nach. Silber notierte 0,50 Prozent tiefer bei 14,70 USD. Platin und Palladium stiegen um 0,41 und 1,77 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,20 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher auf einem 3-Wochen-Hoch bei 0,40 Prozent. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,18 Prozent auf 162,24 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um einen Basispunkt auf 2,89 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh ein uneinheitliches Bild. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,25 Prozent auf 166,09 Punkte. Deutlichere Abgaben waren beim Shanghai Composite und Hang Seng Index zu beobachten.

Heute stehen von der Makroseite die deutschen Verbraucherpreise für den August sowie die Daten zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen in den USA im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Fielmann und Adler Real Estate.

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