Der deutsche Aktienmarkt konnte am Dienstag seine Aufwärtsbewegung zunächst fortsetzen. Am Ende überwogen jedoch marginal die negativen Vorzeichen. Als Kursstütze wirkten die Autowerte. Sie profitierten von der Handelsvereinbarung zwischen den USA und Mexiko. Der DAX schloss 0,08 Prozent tiefer bei 12.527 Punkten. Der TecDAX notierte ebenfalls 0,08 Prozent schwächer bei 3.026 Punkten. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es hingegen um 0,38 Prozent nach oben auf 27.208 Zähler. In den drei genannten Indizes gab es 52 Gewinner und 53 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte jedoch klar mit 74 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 75,2 Millionen Aktien (Vortag: 53,8) im Wert von 2,84 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,12). Stärkste Sektoren waren Automobile (+0,79%), Rohstoffe (+0,60%) und Medien (+0,52%). Stärkste Verlierer aus Sektorensicht waren Banken (-1,27%), Telekommunikationswerte (-0,90%) und Versorger (-0,79%). An der DAX-Spitze stieg die Aktie von Fresenius Medical Care nach einer positiven Analysteneinschätzung um 1,57 Prozent und markierte ein 6-Monats-Hoch. BMW und Volkswagen verbesserten sich um 1,44 respektive 1,35 Prozent. Covestro verlor am Indexende nach einem negativen Analystenkommentar 3,04 Prozent. E.ON litt unter einer Herabstufung und büßte 1,60 Prozent ein. Deutsche Bank verlor nachrichtenlos 1,52 Prozent. Auch im MDAX sorgten Analystenkommentare für Bewegung. Kion Group und Axel Springer verzeichneten aus diesem Grund Kurssprünge von 3,74 und 3,61 Prozent und belegten damit die Plätze eins und zwei im Index-Tableau.
In den USA stieg die vom Conference Board erhobene Verbraucherstimmung im August auf den höchsten Stand seit knapp 18 Jahren. Der entsprechende Index kletterte von zuvor 127,9 auf 133,4 Punkte und übertraf damit die Konsensschätzung deutlich. An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial dennoch lediglich 0,05 Prozent fester bei 26.064 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 rückte um 0,14 Prozent auf 7.570 Zähler vor. Die Marktbreite war schwach. An der NYSE verbuchten 1.383 Werte positive Vorzeichen und 1.544 Werte negative Vorzeichen. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 58 Prozent. Es gab 115 neue 52-Wochen-Hochs und 31 neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektoren-Performance ragten Immobilienwerte mit deutlichen Zugewinnen heraus. Die deutlichsten Abschläge sahen die Sektoren Communications Services und Energie.
Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels 0,06 Prozent tiefer bei 94,71 Punkten. EUR/USD handelte 0,14 Prozent höher bei 1,1694 USD. In der Spitze hatte das Währungspaar ein Monatshoch bei 1,1732 USD markiert bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. Bei den anderen Hauptwährungen fielen der Franken und der Kanada-Dollar durch Stärke auf, während der Yen am deutlichsten verlor.
Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 0,37 Prozent auf 463,33 Punkte. Brent-Öl handelte 0,24 Prozent tiefer bei 76,32 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 0,80 Prozent auf 2,85 USD nach. Comex-Kupfer verteuerte sich gegen den Trend um 0,55 Prozent auf 2,72 USD. Gold notierte nach zwischenzeitlicher Markierung eines 2-Wochen-Hochs am Ende 0,72 Prozent schwächer bei 1.207 USD (1.027 EUR). Silber, Platin und Palladium büßten zwischen 0,89 und 1,88 Prozent ein.
Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,18 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um einen Basispunkt auf ein 3-Wochen-Hoch bei 0,39 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,09 Prozent tiefer bei 162,53 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um drei Basispunkte auf 2,88 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend freundlich, wobei sich die Ausschläge in engen Grenzen hielten. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,26 Prozent auf 166,75 Punkte. Gegen den Trend notierte der Shanghai Composite im Minus (-0,22%).
Heute stehen von der Makroseite der GfK-Konsumklimaindikator sowie die Daten zum US-BIP im Zentrum des Interesses. Geschäftszahlen gibt es unter anderem bei Bertrandt, Aroundtown, RTL Group, Unibail-Rodamco-Westfield und Salesforce.com (nach US-Börsenschluss). Bereits gestern nach US-Börsenschluss berichtete Hewlett Packard Enterprise über den Geschäftsverlauf. Das Unternehmen konnte sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz die Markterwartungen übertreffen und hob zudem den Ausblick für das laufende Geschäftsquartal an. Nachbörslich gewann die Aktie rund 1,7 Prozent hinzu. Daneben könnten Impulse von der gestern nachbörslich veröffentlichten Korrektur der Prognose für das Geschäftsjahr 2018 seitens Tele Columbus ausgehen. Die Finanzkennzahlen für das erste Halbjahr 2018 will das Unternehmen spätestens am 31. August veröffentlichen.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CD6U5C | Long | Fresenius Medical Care | Faktor: 5 |
| CA076T | Short | Fresenius Medical Care | Faktor: -5 |
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