Der Goldpreis hatte ausgehend vom im Dezember 2016 bei 1.123 USD markierten Korrekturtief einen Aufwärtstrend etabliert, der ihn bis zum Januar dieses Jahres in der Spitze bis auf 1.366 USD und damit in Rufweite zum im Juli 2016 gesehenen Hoch bei 1.375 USD beförderte. Anschließend kam es zu einer mittelfristig relevanten Top-Bildung, die mit dem Rutsch unter das Zwischentief bei 1.303 USD im Mai bestätigt wurde. Seither weist der Trend abwärts. Dabei wurden die 200-Tage-Linie, mehrere längerfristig relevante Trendlinien sowie das bedeutende Tief vom Dezember 2017 (1.236 USD) nachhaltig unterschritten. Im gestrigen Handel trübte sich das preisliche Bild weiter ein. Das Edelmetall rutschte nach mehrtägiger Konsolidierung auf dem Kreuzsupport aus dem Juli-Tief des vergangenen Jahres und dem 2/3-Korrekturniveau der Rally vom Tief aus dem Januar 2016 bei 1.204 USD dynamisch aus der Konsolidierung heraus und markierte ein 19-Monats-Tief. Der mittelfristige Abwärtstrend erfuhr somit eine erneute Bestätigung. Während der Weg des geringsten Widerstandes folglich weiterhin abwärts weist, sprechen einige Indizien dafür, dass die Aussichten für eine bald einsetzende mittelfristige Erholungsbewegung nicht schlecht stehen. So hat der Pessimismus der trendfolgenden Spekulanten ein mittlerweile extrem hohes Niveau erreicht, was als Kontraindikator zu werten ist. Ferner gestaltet sich die Saisonalität bis in das erste Oktober-Drittel hinein positiv. Schließlich befinden sich die Oszillatoren im extrem überverkauften Terrain und haben auf der Ebene des Tagescharts bereits positive Divergenzen ausgebildet. Aus preislicher Sicht würde ein Anstieg über die Widerstandszone bei aktuell 1.213-1.221 USD eine erste Bestätigung für den Eintritt in eine bedeutende Erholungsphase liefern. Potenzielle Erholungsziele und Widerstände lauten dann 1.235/1.236 USD, 1.266 USD und 1.282-1.291 USD. Erst mit einem Anstieg über 1.309 USD würde sich das übergeordnete technische Bild signifikant aufhellen. Mit Blick auf die Unterseite richtet sich das Augenmerk vor allem auf die in Rufweite befindliche Supportzone bei 1.175-1.180 USD. Solange diese nicht nachhaltig unterschritten wird (Tagesschlusskursbasis), kann die Chance auf eine zeitnahe mittelfristige Erholung als hoch angesehen werden. Darunter müsste mit einer unmittelbaren Fortsetzung des Abverkaufs in Richtung 1.151 USD und 1.123 USD gerechnet werden.
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.