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08.08.18, 09:31

Tesla sorgt für Aufregung

Am deutschen Aktienmarkt bot sich am Dienstag bei den Indizes ein uneinheitliches Bild. Quartalsberichte bestimmten das Kursgeschehen, während der schwelende Handelskonflikt etwas in den Hintergrund trat. Der DAX ging nach zwischenzeitlich deutlicheren Aufschlägen noch 0,39 Prozent fester bei 12.648 Punkten aus dem Handel. MDAX und TecDAX verloren hingegen 0,38 beziehungsweise 0,37 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 47 Gewinner (44%) und 61 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte mit 60 Prozent. Im DAX wurden 89,8 Millionen Aktien (Vortag: 67,6) im Wert von 3,33 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,66) umgesetzt. Bei der Sektorenperformance lagen Transportwerte (+2,33%) vorne, gefolgt von Automobiltiteln (+0,96%) und Bauwerten (+0,85%). Größte Verlierer waren Einzelhandelswerte (-1,63%), Immobilienaktien (-0,50%) und Softwaretitel (-0,44%). An der DAX-Spitze sprang die Aktie der Deutschen Post nach der Vorlage der Quartalszahlen um 3,79 Prozent nach oben. Deutsche Bank und HeidelbergCement verbesserten sich dahinter um 1,56 und 1,35 Prozent. Commerzbank und Beiersdorf verloren nach Zahlen 1,54 respektive 1,05 Prozent. Im MDAX traf das Zahlenwerk von Schaeffler auf ein positives Echo und katapultierte die Aktie des Automobilzulieferers um 8,27 Prozent nach oben. Enttäuscht reagierten die Anleger hingegen auf die Umsatzzahlen von Zalando, was die Aktie 5,56 Prozent abwärts schickte. Medigene belegte nach Zahlen die Spitze im TecDAX mit plus 5,94 Prozent. Im SDAX zeigten die Aktien von SGL Group, Wacker Neuson und Elringklinger positive Kursreaktionen auf ihre Zahlenwerke.

An der Wall Street ging der Dow 0,49 Prozent fester bei 25.629 Punkten aus dem Handel. Der Nasdaq 100 endete 0,31 Prozent höher bei 7.463 Zählern. Die Marktbreite gestaltete sich schwach. 51 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen betrug 54 Prozent. Es gab 120 neue 52-Wochen-Hochs und 41 neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren Energie und Industrie. Am deutlichsten verloren Consumer Staples und Immobilien. Im nachrichtlichen Fokus stand ganz klar die Aktie des Elektro-Autobauers Tesla. Sie schloss mit einem satten Plus von 10,98 Prozent bei 379,57 USD. Der visionäre CEO Elon Musk hatte (lediglich) per Twitter mitgeteilt, er erwäge Tesla zu 420 USD je Aktie von der Börse zu nehmen. Die Finanzierung einer derartigen Aktion sei bereits gesichert.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels 0,15 Prozent tiefer bei 95,21 Punkten. Der Euro konnte nach soliden deutschen Außenhandelsdaten gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen zulegen. EUR/USD stieg um 0,38 Prozent auf 1,1597 USD. Mit Blick auf die anderen Majors war der Austral-Dollar stark gesucht, während der Kanada-Dollar unter Druck stand.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,47 Prozent höher bei 466,67 Punkten. Brent-Öl stieg von Angebotssorgen getrieben um 1,10 Prozent auf 74,56 USD. Der Preis für US-Erdgas legte um 1,26 Prozent zu auf ein 5-Wochen-Hoch bei 2,90 USD. Comex-Kupfer verteuerte sich um 0,73 Prozent auf 2,75 USD. Gold handelte unverändert bei 1.209 USD (1.044 EUR). Silber gewann 0,05 Prozent auf 15,36 USD hinzu.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,21 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um zwei Basispunkte bis auf 0,41 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,14 Prozent tiefer bei 162,02 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte gestützt von der festen Wall Street um vier Basispunkte auf 2,98 Prozent zu.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend mit moderaten Aufschlägen. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,20 Prozent auf 166,78 Punkte. Nachrichtlich stand die chinesische Handelsbilanz für den Juli im Blickpunkt. Die zweitgrößte Volkswirtschaft exportierte im Berichtszeitraum auf US-Dollar-Basis 12,2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Importe sprangen um 27,3 Prozent nach oben. Beide Kennziffern übertrafen die Konsensschätzungen. Der Handelsüberschuss ging auf 28,05 Milliarden USD (Juni: 41,47) und damit stärker als erwartet zurück.

Heute stehen keine potenziell marktbewegenden Konjunkturdaten auf der Agenda. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Munich Re, E.ON, Fraport, Brenntag, Freenet, ABN Amro, Tom Tailor Holding, Voestalpine, Novo Nordisk, Prudential, Glencore und Schaltbau Holding.

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