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02.08.18, 09:37

Tesla haussiert nachbörslich

Der deutsche Aktienmarkt pendelte am Dienstag lustlos um den Vortagesschluss. Die Anleger hielten sich mit Blick auf die nach Börsenschluss an der Wall Street anstehenden Apple-Zahlen sowie die heute Abend im Fokus stehende Fed-Sitzung zurück. Der DAX schloss 0,05 Prozent höher bei 12.806 Punkten. Für den MDAX ging es um 0,08 Prozent nach oben. Unter Druck stand jedoch der TecDAX mit einem Abschlag von 0,99 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 50 Gewinner (46%) und 58 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 62 Prozent. Das Volumen im DAX betrug 109,8 Millionen Aktien (Vortag: 72,9) im Wert von 4,02 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,51). Die stärksten Sektoren waren Transport (+2,53%), Banken (+1,77%) und Rohstoffe (+0,87%). Am deutlichsten verloren Pharma & Healthcare (-1,08%), Einzelhandel (-0,93%) und Medien (-0,52%). Im Zentrum des Interesses stand die Aktie der Lufthansa, die an der DAX-Spitze um 8,25 Prozent nach oben flog. Die Kranich-Airline hatte von einem geringer als erwarteten Rückgang des Gewinnes berichtet und bestätigte trotz der angezogenen Kerosinpreise die Jahresprognose. Deutsche Bank und Commerzbank konnten an zweiter und dritter Stelle im Leitindex um 2,30 beziehungsweise 1,59 Prozent zulegen. Am anderen Indexende verloren Fresenius SE und FMC nach der Vorlage der Quartalszahlen 4,29 und 2,15 Prozent. Im MDAX ging es für Fuchs Petrolub nach erfreulichen Geschäftszahlen um 7,96 Prozent nach oben. RIB Software sackte hingegen am Ende des TecDAX nach schwachen Zahlen um 7,76 Prozent ab.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial 0,42 Prozent fester bei 25.415 Punkten aus dem Handel. Der Nasdaq 100 gewann 0,54 Prozent hinzu auf 7.232 Zähler. 65 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursaufschläge. Das Aufwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. Es gab 76 neue 52-Wochen-Hochs und 36 neue Tiefs. Alle Sektoren bis auf Finanzwerte und Energietitel konnten zulegen. Am größten fiel das Plus bei Industriewerten und Immobilientiteln aus.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Geschäfts 0,19 Prozent höher bei 94,50 Punkten. EUR/USD gab um 0,06 Prozent auf 1,1697 USD nach. Die kräftigsten Zugewinne unter den Hauptwährungen waren beim Austral-Dollar und dem Kanada-Dollar zu beobachten. Deutlich unter Druck stand hingegen der Yen nach der taubenhaften Entscheidung der japanischen Notenbank BoJ, noch lange an der lockeren Geldpolitik festhalten zu wollen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,97 Prozent auf 464,83 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 2,05 Prozent auf 74,00 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel um 0,57 Prozent auf 2,78 USD. Comex-Kupfer verteuerte sich um 1,24 Prozent auf 2,83 USD. Gold notierte 0,20 Prozent fester bei 1.224 USD (1.047 EUR). Silber, Platin und Palladium zogen zwischen 0,12 und 1,19 Prozent an.

Am Rentenmarkt notierte die Umlaufrendite einen Basispunkt höher bei 0,25 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte ebenfalls um einen Basispunkt auf 0,45 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,01 Prozent tiefer bei 161,56 Punkten und verblieb in der Sitzung innerhalb der Spanne des Vortages. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um zwei Basispunkte auf 2,96 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,46 Prozent auf 167,74 Punkte. Freundlich tendierten der Nikkei 225 sowie der Kospi, während der Shanghai Composite und der Hang Seng Index Abgaben verzeichneten. Der Caixin-PMI für den chinesischen Industriesektor fiel im Juli auf 50,8 nach zuvor 51,0 Punkten, was der Markterwartung entsprach. Daneben stand vor allem das Thema Handelskonflikt zwischen den USA und China im Fokus nach der Meldung, dass die beiden Länder hinter den Kulissen über eine Wiederaufnahme der Verhandlungen sprechen. Belastend wirkte andererseits eine andere Meldung von Bloomberg, wonach die USA beabsichtigen, auf zusätzliche chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden USD nicht wie bisher im Gespräch einen Importzoll von zehn Prozent, sondern einen von 25 Prozent erheben wollen.

Heute richtet sich der Fokus auf das Ergebnis der Fed-Sitzung. Eine Änderung der Geldpolitik ist jedoch nicht zu erwarten, da keine Pressekonferenz stattfindet. An Makrodaten sind vor allem die Industrie-Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone, Großbritannien und den USA relevant. Autowerte könnten Impulse von den Daten zum Kfz-Absatz in den USA erhalten. Geschäftszahlen stehen an unter anderem bei Infineon, Volkswagen, Osram Licht, Norma Group, BNP Paribas, Arcelormittal, Air France-KLM, Koenig & Bauer, Vossloh, Comdirect Bank, Generali, Lloyds Banking Group, Rio Tinto, Ferrari, Intesa Sanpaolo und Sprint. Nach US-Börsenschluss folgen die Bilanzen von MorphoSys, T-Mobile US und Tesla. Bereits gestern nach der Schlussglocke legte Apple sein Zahlenwerk vor und konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Markterwartungen übertreffen. Im nachbörslichen Handel gewann das Papier rund 3,6 Prozent hinzu auf zuletzt 197,05 USD. Dies würde das Papier auf ein neues Rekordhoch sowie eine Marktkapitalisierung bei rund 960 Milliarden USD katapultieren. ThyssenKrupp dürfte heute unter Druck stehen, nachdem das Unternehmen gestern Abend überraschend seine Ziele gesenkt hat.

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