Nach rechts weisender Zeigefinger (Handrücken) Jetzt für das technische Quartalsupdate am 25. Juni mit HSBC anmelden!
02.08.18, 18:00

Apple sorgt für Unterhaltung, doch der chinesisch-amerikanische Handelsstreit trübt die Stimmung

Nachdem die DAX-Sommerrallye in den vergangenen Tagen zum Stillstand kam, folgte am heutigen Donnerstag ein tiefer Fall. Erneut war es das Thema Handel, das Anleger am deutschen Aktienmarkt verunsicherte.

Das war heute los. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer verlor heute zeitweise rund 2 Prozent an Wert. Der DAX rutschte sogar unter die Marke von 12.500 Punkten. Vor wenigen Tagen hofften Börsianer hierzulande noch auf einen erneuten Angriff auf die psychologisch wichtige 13.000-Punkte-Marke oder zumindest auf die nachhaltige Zurückeroberung der 200-Tage-Linie. Doch daraus scheint vorerst nichts zu werden. Für die schlechte Stimmung war vor allem die erneute Verschärfung des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits verantwortlich. Während die Stimmung hierzulande im Keller war, begeisterte Apple zu Beginn des US-Handels Anleger mit dem Kampf um die Billionengrenze beim Börsenwert. Allerdings konnte dies Anleger am deutschen Aktienmarkt bis Handelschluss nicht aufheitern.

Das waren die Tops & Flops. Angesichts des schwachen Gesamtmarktumfelds waren im DAX heute einmal mehr die so genannten defensiven Werte aus Bereichen wie dem Gesundheitssektor oder aus der Konsumgüterindustrie gefragt. Diese zeichnen sich unter anderen dadurch aus, dass sie mit schwachen Marktphasen relativ gut fertig werden. Heute konnte die Aktie des Gesundheitskonzerns Fresenius dank eines positiven Analystenkommentars zusätzliche Dynamik entwickeln. Das Papier legte in der Spitze etwas mehr als 2 Prozent an Wert zu.

Dagegen landete die Siemens-Aktie mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von mehr als 5 Prozent am Indexende, obwohl der Industriekonzern positive Quartalsergebnisse präsentiert hatte. Die Auftragseingänge legten im Juni-Quartal gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 22,8 Mrd. Euro zu. Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts wurde um 2 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro verbessert. Allerdings sorgten negative Wechselkurseinflüsse dafür, dass die Umsatzerlöse um 4 Prozent auf 20,4 Mrd. Euro rückläufig waren.

Im Fokus stand heute auch BMW. Der Münchner Autohersteller konnte im zweiten Quartal vor allem mit den positiven Absatzzahlen zufrieden sein. Dennoch drückten Wechselkurseffekte, höhere Rohstoffkosten und vor allem hohe Kosten für Investitionen in die Entwicklung neuer Technologien und die Eroberung neuer Märkte auf das Ergebnis. Auch deshalb fiel die in der Branche viel beachtete operative Marge im Segment Automobile von 10,1 Prozent im Vorjahr auf nun 8,6 Prozent. Nach zwischenzeitlichen Kursverlusten von fast 3 Prozent konnte sich die BMW-Aktie im weiteren Tagesverlauf jedoch wieder etwas erholen.

Das steht morgen an. Zum Ende dieser Handelswoche steht die Bekanntgabe der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Juli auf dem Programm. Hierzulande werden am morgigen Freitag verschiedene Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht.

DAX-Produkte für morgen.

DAX WAVE XXL Call, WKN: DS5K2T / DAX WAVE XXL Put, WKN: XM3FRJ.
Weitere DAX-Produkte gibt es hier.


Disclaimer: © Deutsche Bank AG 2018 Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen. Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.

Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.