Nach rechts weisender Zeigefinger (Handrücken) Jetzt für das technische Quartalsupdate am 25. Juni mit HSBC anmelden!
31.07.18, 09:31

Deutsche Bank setzt Rally fort

Am deutschen Aktienmarkt prägten zum Wochenstart Gewinnmitnahmen das Bild. Als Belastungsfaktoren wirkten die eingetrübte Stimmung im US-Technologiesektor sowie ein anziehender Euro. Der DAX verlor 0,48 Prozent auf 12.798 Punkte. MDAX und TecDAX büßten 0,33 und 1,37 Prozent ein. Unter den 110 größten Werten gab es 35 Gewinner (32%) und 74 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte jedoch mit 55 Prozent. Das Volumen im DAX betrug lediglich 72,9 Millionen Aktien (Vortag: 98,6) im Wert von 2,41 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,54). Stärkste Sektoren waren Banken (+1,93%), Versicherungen (+0,76%) und Transport (+0,18%). Die größten Verluste auf Sektorenebene waren bei Software (-2,50%), Einzelhandel (-1,61%) und Pharma & Healthcare (-1,05%) zu beobachten. Deutsche Bank haussierte an der DAX-Spitze um 2,89 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch. Der Anteilsschein profitierte von Medienberichten über Umbaumaßnahmen. Lufthansa und Commerzbank konnten um 1,04 respektive 0,97 Prozent zulegen. Die rote Laterne hielt SAP mit einem Abschlag von 2,85 Prozent. ThyssenKrupp notierte 1,92 Prozent schwächer, nachdem die Krupp-Stiftung erneut eine Aufspaltung des Konzerns ausgeschlossen hatte. E.ON gab um 1,88 Prozent nach. Nach der Präsentation ihrer Geschäftszahlen legten im MDAX Gea Group um 4,53 Prozent zu, während Siemens Healthineers um 1,98 Prozent nachgab.

An der Wall Street schloss der Dow 0,56 Prozent tiefer bei 25.307 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 sackte um 1,42 Prozent auf 7.193 Zähler ab. 51 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursverluste. Das Aufwärtsvolumen überwog aber mit 53 Prozent. Es gab 45 neue 52-Wochen-Hochs und 41 neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren Energie und Healthcare. Die größten Verluste sahen die Sektoren Communication Services und Technologie.

Am Devisenmarkt gab der US-Dollar gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen nach. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,31 Prozent tiefer bei 94,37 Punkten. Der Euro präsentierte sich von seiner starken Seite. Händler verwiesen zur Begründung auf steigende Anleiherenditen. EUR/USD kletterte um 0,43 Prozent auf 1,1702 USD. Das Währungspaar verbleibt jedoch sowohl kurz- als auch mittelfristig in einer volatilen Seitwärtsbewegung. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen war der Franken gesucht, während der Yen vor der heutigen BoJ-Sitzung unter Abgabedruck stand.

Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss 1,02 Prozent höher bei 469,40 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,59 Prozent auf 74,73 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg um 0,61 Prozent auf ein 3-Wochen-Hoch bei 2,80 USD. Comex-Kupfer notierte nach fortgesetzten Gewinnmitnahmen 0,32 Prozent tiefer bei 2,79 USD. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,22 Prozent auf 1.220 USD (1.04 EUR). Silber stieg um 0,14 Prozent auf 15,52 USD.

Am Rentenmarkt notierte die Umlaufrendite zwei Basispunkte höher bei 0,24 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog um vier Basispunkte auf ein 7-Wochen-Hoch bei 0,44 Prozent an. Der Euro-Bund-Future schloss 0,32 Prozent schwächer bei 161,61 Punkten und löste damit eine mehrtägige Seitwärtskonsolidierung auf. Ferner verletzte der Kontrakt die 50-Tage-Linie. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete zwei Basispunkte höher bei 2,98 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh überwiegend südwärts. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,43 Prozent auf 167,35 Punkte. Der offizielle chinesische Industrie-Einkaufsmanagerindex fiel im Juli den zweiten Monat in Folge auf 51,2 nach zuvor 51,5 Punkten und blieb damit hinter den Markterwartungen zurück. Der entsprechende Index für den Servicesektor gab um einen Punkt auf 54,0 Punkte nach. Die Bank of Japan bestätigte nach ihrer Sitzung, die Zinsen auch in der nächsten Zeit „sehr niedrig“ halten zu wollen. Bei den langfristigen Zinsen will sie sich jedoch etwas mehr Spielraum einräumen.

Heute stehen von der Makroseite die Verbraucherpreise für die Eurozone, die persönlichen Ausgaben und Einkommen in den USA sowie der Chicagoer Einkaufsmanagerindex im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Fresenius SE, FMC, HeidelbergCement, Lufthansa, Fuchs Petrolub, Credit Suisse, RIB Software, Sanofi, Erste Group Bank, Thomas Cook, BP, Glencore, Sony, Nintendo, Pfizer, Procter & Gamble und Enel. Nach US-Börsenschluss legen Apple und Qiagen ihre Quartalsberichte vor.

Produktidee: BEST Turbo Optionsschein
WKN Typ Basiswert Merkmale
CA2Z1Y Call Deutsche Bank Hebel: 4,6
CV840A Put Deutsche Bank Hebel: 4,2
Rechtliche Hinweise: Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise. Bitte beachten Sie zusätzlich den wichtigen Hinweis zu allen abgebildeten Charts und Kursverläufen: Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.

Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.