Der deutsche Aktienmarkt blieb auch zum Wochenauftakt im Konsolidierungsmodus. Belastend wirkten die anhaltenden Sorgen um den schwelenden Handelskonflikt mit den USA. Daneben drückte eine verbale Zuspitzung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran die Kauflaune. Der DAX schloss bei sehr dünnen Umsätzen 0,10 Prozent tiefer bei 12.549 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte gab um 0,17 Prozent auf 26.527 Punkte nach. Der TecDAX konnte hingegen um 0,25 Prozent zulegen auf 2.886 Zähler. Unter den 110 größten Werten (HDAX) gab es 46 Gewinner (43%) und 62 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. Im DAX wechselten 67,2 Millionen Aktien (Vortag: 109,8) im Wert von 2,50 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,25) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Banken (+0,67%) und Versicherungen (+0,71%) dank anziehender Marktzinsen. Ebenfalls gesucht waren Einzelhandelsaktien (+0,63%). Am schwächsten tendierten Transportwerte (-1,91%), Bauwerte (-1,23%) und Konsumtitel (-0,64%). ThyssenKrupp haussierte beflügelt von einer positiven Analysteneinschätzung um 3,79 Prozent und thronte damit an der DAX-Spitze. Commerzbank und Deutsche Bank legten dahinter um 1,07 und 0,95 Prozent zu. Das Schlusslicht im Index bildete Deutsche Post mit minus 2,24 Prozent. Lufthansa verlor belastet von enttäuschenden Zahlen des Konkurrenten Ryanair 2,20 Prozent. HeidelbergCement gab um 1,33 Prozent nach.
An der Wall Street ging der Dow Jones Industrial mit einem Abschlag von 0,05 Prozent bei 25.044 Punkten aus dem Handel. Der marktbreite S&P 500 gewann hingegen 0,18 Prozent auf 2.807 Zähler hinzu. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 stieg um 0,29 Prozent auf 7.372 Punkte. 55 Prozent der Titel an der NYSE konnten Zugewinne verbuchen. Das Abwärtsvolumen überwog jedoch mit 50 Prozent gegenüber einem Aufwärtsvolumen von 47 Prozent. Gestützt von kräftig anziehenden Zinsen setzte sich der Finanzsektor mit großem Abstand an die Spitze der Performanceliste, gefolgt vom Technologiesektor. Die deutlichsten Abgaben zeigten Versorger und Industriewerte.
Am Devisenmarkt konnte der Dollar angetrieben von den steigenden Zinsen gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen aufwerten. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,16 Prozent fester bei 94,62 Punkten. EUR/USD fiel um 0,23 Prozent auf 1,1693 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen der Yen sowie der Franken durch Stärke auf, während der Austral-Dollar Schwäche zeigte.
Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss 0,06 Prozent höher bei 457,87 Punkten. Brent-Öl notierte 0,14 Prozent tiefer bei 72,97 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel um 1,21 Prozent auf 2,70 USD. Comex-Kupfer handelte 0,51 Prozent tiefer bei 2,74 USD. Gold verbilligte sich um 0,52 Prozent auf 1.225 USD (1.047 EUR). Silber gab um 0,96 Prozent auf 15,40 USD nach. Gegen den Trend verteuerten sich Platin und Palladium um 0,53 beziehungsweise 2,09 Prozent.
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf 0,20 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog ebenfalls um vier Basispunkte auf 0,41 Prozent an und markierte damit ein 6-Wochen-Hoch. Der Euro-Bund-Future schloss 0,30 Prozent tiefer bei 161,98 Punkten und brach dabei den flachen Aufwärtstrend der letzten Wochen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sprang um sieben Basispunkte nach oben auf ein 6-Wochen-Hoch bei 2,96 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,59 Prozent auf 166,67 Punkte. Besonders deutliche Aufschläge waren beim Shanghai Composite (+1,40%) und beim Hang Seng Index (+1,43%) zu beobachten.
Heute stehen von der Makroseite die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von UBS, Sartorius, Klöckner & Co, PSA Peugeot Citroen, United Technologies, Verizon Communications, 3M, Hochtief, LVMH und Telekom Austria. Nach US-Börsenschluss richtet sich der Blick auf die Zahlen von Texas Instruments und AT&T. Bereits gestern nach der Schlussglocke an der Wall Street legte der Internetriese Alphabet sein Zahlenwerk vor. Die Google-Mutter konnte die Markterwartungen deutlich übertreffen. Im nachbörslichen Handel stieg die Aktie zuletzt um rund 3,4 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei 1.247 USD.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CA13FE | Call | Alphabet Inc C | Hebel: 7,1 |
| CV54C1 | Put | Alphabet Inc C | Hebel: 3,5 |
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