Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenauftakt die grünen Vorzeichen. Der DAX verbesserte sich nach einem orientierungslosen Handel um 0,16 Prozent auf 12.561 Punkte. MDAX und TecDAX endeten mit Aufschlägen von 0,25 und 0,64 Prozent. Im HDAX der 110 größten Werte gab es 65 Gewinner (62%) und 40 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 76 Prozent. Das Volumen im DAX betrug 100,1 Millionen Aktien (Vortag: 83,0) im Wert von 2,68 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,30). Dank der Vorlage überraschend positiver Eckdaten durch die Deutsche Bank konnte der Banken-Sektorindex um 4,47 Prozent zulegen. Ebenfalls gesucht waren Technologietitel (+1,32%) und Transportwerte (+0,65%). Die größten Verluste auf Sektorebene verbuchten Automobile (-0,54%), Bau (-0,52%) und Rohstoffe (-0,30%). An der DAX-Spitze haussierte Deutsche Bank um 7,27 Prozent. Fresenius SE und Infineon gewannen 1,80 und 1,04 Prozent hinzu. Am anderen Indexende verlor HeidelbergCement 0,95 Prozent. Volkswagen und Continental endeten mit Abschlägen von 0,88 und 0,74 Prozent. Nemetschek sprang im TecDAX nachrichtenlos um 5,65 Prozent auf ein neues Rekordhoch. Dialog Semiconductor legte um 4,89 Prozent zu. Der Chiphersteller hatte am Vorabend seine Prognose für die Bruttomarge erhöht.
An der Wall Street verabschiedeten sich die Indizes uneinheitlich aus dem Handel. Der Dow Jones Industrial verbuchte ein Plus von 0,17 Prozent auf 25.064 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 gab hingegen um 0,24 Prozent auf 7.358 Zähler nach. 64 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 60 Prozent. Es gab 46 neue 52-Wochen-Hochs und 54 neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance legten lediglich Finanzwerte und Hersteller zyklischer Konsumgüter (Consumer Discretionary) zu. Die deutlichsten Verluste waren bei Energietiteln und Rohstoffwerten zu beobachten.
Am Devisenmarkt tendierte der US-Dollar gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen schwächer. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,18 Prozent tiefer bei 94,50 Punkten. Der Euro konnte auf breiter Front Zugewinne verbuchen. EUR/USD stieg um 0,26 Prozent auf 1,1713 USD. Bei den anderen Hauptwährungen war der Franken stark gesucht, während der Austral-Dollar Schwäche zeigte.
Der S&P GSCI Rohstoffindex sackte belastet von einem Kursrutsch bei Energierohstoffen um 2,48 Prozent auf 451,88 Punkte ab. Brent-Öl verbilligte sich aufgrund nachlassender Angebotssorgen um 4,17 Prozent auf ein 3-Monats-Tief bei 72,19 USD und verließ damit eine mittelfristige Handelsspanne südwärts. Der Preis für US-Erdgas konnte gegen den Trend um 0,55 Prozent auf 2,77 USD zulegen. Comex-Kupfer notierte 0,27 Prozent tiefer bei 2,77 USD. Gold handelte kaum verändert bei 1.241 USD (1.059 EUR). Silber handelte auf dem Niveau vom Freitag bei 15,82 USD, Platin und Palladium büßten 0,60 und 2,05 Prozent ein.
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,17 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um drei Basispunkte auf 0,37 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,15 Prozent tiefer bei 162,70 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes zog um zwei Basispunkte auf 2,85 Prozent an.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte zuletzt 0,02 Prozent tiefer bei 165,15 Punkten. Nach dem gestrigen Feiertag in Japan konnte der Nikkei 225 Zugewinne verbuchen. Deutlich schwächer tendierten hingegen der Hang Seng Index sowie der Shanghai Composite.
Heute stehen von der Makroseite die Daten zur US-Industrieproduktion im Fokus. Daneben dürften die Marktteilnehmer mit Aufmerksamkeit die halbjährliche Anhörung des Fed-Chairman Powell zur Geldpolitik vor dem Bankenausschuss des Senats verfolgen. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von Hella, Unitedhealth Group, Johnson & Johnson und Goldman Sachs. Gestern nach US-Börsenschluss präsentierte Netflix sein Zahlenwerk. Die Anleger reagierten enttäuscht darauf und schickten das Papier des Streaming-Dienstes nachbörslich in den Keller. Zuletzt betrug das Minus rund 14 Prozent.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CE9J23 | Long | Oil Brent Future Sep 2018 | Faktor: 10 |
| CV55QK | Short | Oil Brent Future Sep 2018 | Faktor:-10 |
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