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16.07.18, 08:30

Dialog Semiconductor nachbörslich gesucht

Der deutsche Aktienmarkt konnte zum Wochenschluss moderate Zugewinne verbuchen. Der DAX verbesserte sich um 0,38 Prozent auf 12.541 Punkte. Auf Wochensicht kletterte der Leitindex um 0,36 Prozent. Der MDAX legte am Berichtstag um 0,36 Prozent auf 26.414 Punkte zu. Für den TecDAX ging es gegen den Trend um 0,11 Prozent abwärts auf 2.824 Zähler. Unter den 110 größten Werten gab es 65 Gewinner (61%) und 42 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 67 Prozent. Im DAX wechselten 83,0 Millionen Aktien (Vortag: 74,6) im Wert von 2,99 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,45) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Transport (+1,29%), Technologie (+1,06%) und Konsum (+0,88%). Am deutlichsten verloren Einzelhandel (-0,81%), Telekommunikation (-0,70%) und Versorger (-0,48%). Den Spitzenplatz im DAX belegte die Linde-Aktie mit einem Plus von 1,50 Prozent. Deutsche Post und adidas konnten dahinter um 1,48 respektive 1,32 Prozent vorrücken. Einen Kursrutsch um 3,08 Prozent musste das Schlusslicht Fresenius SE hinnehmen. Hier befürchteten Anleger im Streit um die Absage der Übernahme des US-Konzerns Akorn hohe Kosten für den Fall einer Niederlage. ThyssenKrupp und E.ON verloren 1,33 und 0,80 Prozent. Im TecDAX haussierte Aixtron nach einer Kaufempfehlung um 6,46 Prozent.

An der Wall Street verabschiedeten sich die Indizes mit leichten Aufschlägen aus dem Handel. Der Dow endete 0,37 Prozent fester bei 25.019 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,12 Prozent hinzu auf 7.376 Zähler. Die Marktbreite vermochte derweil jedoch nicht zu überzeugen. 47 Prozent steigenden Werten standen an der NYSE 49 Prozent fallende gegenüber. Das Abwärtsvolumen überwog mit 54 Prozent. Es gab 99 neue 52-Wochen-Hochs und 31 neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren vor allem Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter (Consumer Staples) sowie Industriewerte gesucht. Am deutlichsten fielen die Minuszeichen bei den Sektoren Finanz und Immobilien aus. Im Fokus standen Quartalszahlen der Großbanken JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo, die gemischt ausfielen. Alle drei Aktien schlossen im negativen Terrain.

Am Devisenmarkt verzeichnete der US-Dollar nach schwachen Konjunkturdaten gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen Abschläge. Der Dollar-Index verlor 0,14 Prozent auf 94,67 Punkte. EUR/USD stieg um 0,11 Prozent auf 1,1683 USD. Gesucht war der Austral-Dollar, während der Kanada-Dollar unter Abgaben zu leiden hatte.

Der S&P GSCI Rohstoffindex kletterte um 0,41 Prozent auf 463,36 Punkte. Brent-Öl legte um 0,56 Prozent auf 74,87 USD zu. Stützend wirkten Streiks in Norwegen und dem Irak. Im späten Handel kamen Ölpreise etwas von den Tageshochs zurück, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg einen Bericht veröffentlichte, wonach die US-Administration erwägt, die strategischen Ölreserven anzuzapfen. Der Preis für US-Erdgas gab um 1,36 Prozent auf ein 2-Monats-Tief bei 2,76 USD nach. Comex-Kupfer notierte 0,05 Prozent schwächer bei 2,78 USD. Gold endete 0,43 Prozent tiefer bei 1.241 USD (1.062 EUR) und testete damit das in der Vorwoche notierte Jahrestief, wo sich ein wichtiges Supportcluster befindet. Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,92 und 1,70 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,15 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um zwei Basispunkte auf 0,28 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,17 Prozent höher bei 162,95 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte zwei Basispunkte tiefer bei 2,83 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index fiel um 0,49 Prozent auf 537,48 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Im nachrichtlichen Fokus standen Konjunkturdaten aus China. Wie erwartet hat sich das Wirtschaftswachstum in der zweitgrößten Volkswirtschaft im zweiten Quartal abgeschwächt. Demnach wuchs das BIP im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent. In den drei Quartalen zuvor hatte es bei 6,8 Prozent gelegen. Die Industrieproduktion kletterte im Juni um 6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hier hatte die Konsensschätzung bei 6,5 Prozent gelegen. Die Einzelhandelsumsätze legten wie erwartet um 9,0 Prozent zu.

Heute stehen von der Makroseite die US-Einzelhandelsumsätze sowie der Empire State Manufacturing Index im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen von Bank of America und Netflix (nachbörslich). Die Aktie von Dialog Semiconductor könnte von am Freitagabend abgegebenen optimistischen Aussagen des Unternehmens profitieren. Der Chiphersteller erwartet für das zweite Quartal eine steigende Ertragskraft. Der operative Gewinn soll um 31 Prozent nach oben schnellen.

Produktidee: Unlimited Turbo-Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CA93VY Call Dialog Semiconductor Hebel: 5,9
CA9HXJ Put Dialog Semiconductor Hebel: 4,0
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