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09.07.18, 08:45

Deutsche Bank nach Gerüchten gesucht

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenschluss die positiven Vorzeichen. Das Inkrafttreten der Importzölle in Höhe von 25 Prozent auf jeweils Waren im Wert von 34 Milliarden USD zwischen den USA und China wirkte sich nicht mehr kursbelastend aus. Stützend wirkten erfreuliche Daten zur deutschen Industrieproduktion. Der DAX schloss 0,25 Prozent fester bei 12.496 Punkten. Auf Wochensicht kletterte er um 1,55 Prozent. MDAX und TecDAX verbesserten sich am Berichtstag um 0,56 und 0,73 Prozent. Im HDAX der 110 größten Werte gab es 72 Gewinner (65%) und 38 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 77 Prozent. Im DAX wechselten 123,1 Millionen Aktien (Vortag: 118,0) im Wert von 3,98 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,91) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Banken (+1,70%), Versorger (+1,67%) und Immobilienaktien (+1,01%). Die größten Rückgänge auf Sektorensicht verbuchten Rohstoffwerte (-1,40%), Automobile (-0,65%) und Versicherungen (-0,29%). RWE belegte die DAX-Spitze mit plus 2,84 Prozent. Deutsche Bank schloss nach zwischenzeitlich noch deutlicheren Kursgewinnen und der Markierung eines 5-Wochen-Hochs 2,51 Prozent fester. Die Aktie des Geldhauses wurde von durch einen Medienbericht angefachten Übernahmespekulationen beflügelt. ThyssenKrupp verbesserte sich um 2,41 Prozent. Der CEO Heinrich Hiesinger hatte am Vorabend seinen Rücktritt angeboten. Händler spekulierten darauf, dass eine Zerschlagung des Konzerns wahrscheinlicher würde. Am anderen Ende des Indextableaus verloren Daimler, Continental und BMW zwischen 0,78 und 0,57 Prozent.

An der Wall Street endete der Dow Jones Index nach gemischt ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten 0,40 Prozent höher bei 24.456 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 1,49 Prozent nach oben auf 7.207 Zähler. 71 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen betrug 82 Prozent. Es gab 138 neue 52-Wochen-Hochs und 30 neue Tiefs. Alle Sektorenindizes wiesen grüne Vorzeichen aus. Am deutlichsten verbesserten sich Communication Services und Healthcare.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Belastet wurde der Greenback von einer schwachen Lohnentwicklung und einer höher als erwarteten Arbeitslosenquote. Der Dollar-Index endete 0,53 Prozent tiefer bei 93,96 Punkten. Der Euro wurde bereits zuvor von besser als erwarteten Daten zur deutschen Industrieproduktion gestützt. EUR/USD legte um 0,45 Prozent auf ein 3-Wochen-Hoch bei 1,1743 USD zu. Bei den anderen Majors (Hauptwährungen) fielen der Austral-Dollar durch Stärke und der Yen durch Schwäche auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,44 Prozent auf 480,72 Punkte. Brent-Öl notierte 0,28 Prozent tiefer bei 77,17 USD. Laut Baker Hughes stieg die Zahl aktiver US-Ölbohrungen in der vergangenen Woche um fünf auf 863. Der Preis für US-Erdgas kletterte um 0,74 Prozent auf 2,86 USD. Comex-Kupfer gab um 0,07 Prozent auf 2,82 USD nach. Gold verbilligte sich um 0,24 Prozent auf 1.256 USD (1.068 EUR). Silber handelte 0,17 Prozent schwächer bei 16,07 USD, Platin und Palladium verteuerten sich gegen den Trend um 0,86 und 0,52 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,17 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um einen Basispunkt auf 0,29 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,12 Prozent fester bei 162,78 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um zwei Basispunkte auf 2,82 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh ausgesprochen freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 1,22 Prozent auf 165,91 Punkte. Besonders kräftige Zugewinne verbuchten der Shanghai Composite (+1,65%) und der Hang Seng Index (+1,55%).

Heute stehen von der Makroseite die deutschen Exportdaten für den Mai und der sentix-Konjunkturindex für den Juli im Fokus. Daneben dürfte die Rede von EZB-Präsident Mario Draghi vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments auf Interesse stoßen.

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