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06.07.18, 09:01

Autowerte im Rallymodus

Am deutschen Aktienmarkt ging es am Donnerstag kräftig nach oben. Kurstreiber war vor allem der Automobilsektor, nachdem der US-Botschafter Richard Grenell im Gespräch mit Managern aus der deutschen Autoindustrie eine Lösung dergestalt vorgeschlagen hat, dass man die gegenseitigen Zölle in der Branche komplett streichen könnte, statt sie anzuheben. Der DAX schloss 1,19 Prozent fester bei 12.464 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 0,57 und 1,66 Prozent. Im HDAX der 110 größten Werte gab es 88 Gewinner (80%) und 22 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 89 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 118,0 Millionen Aktien (Vortag: 80,8) im Wert von 4,33 Milliarden EUR (10-Tagesdurchschnitt: 3,98). Stärkste Sektoren waren Automobile (+3,53%), Rohstoffe (+2,81%) und Technologie (+2,64%). Auf der Verliererseite befanden sich Immobilienwerte (-0,84%) und Konsumtitel (-0,47%). Die DAX-Spitze belegte Linde mit plus 4,48 Prozent. Das Papier profitierte von einer gestiegenen Wahrscheinlichkeit für eine Zustimmung der Behörden zur Fusion mit Praxair, nachdem der Fusionspartner einen Käufer für weite Teile seines europäischen Geschäfts finden konnte. Volkswagen stieg um 4,05 Prozent. Daimler, BMW und Continental folgten mit Zugewinnen zwischen 2,72 und 3,76 Prozent. Am anderen Indexende büßte Vonovia 1,74 Prozent ein. Henkel und Beiersdorf verloren 0,91 und 0,28 Prozent.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,75 Prozent höher bei 24.357 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 konnte um 1,23 Prozent auf 7.101 Zähler zulegen. 72 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 76 Prozent. 78 neuen 52-Wochen-Hochs standen 37 neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten alle Sektorindizes bis auf Energie zulegen. Die größten Aufschläge waren bei Communication Services und Technologie zu beobachten.

Am Devisenmarkt gab der Dollar-Index den dritten Tag in Folge nach, um diesmal 0,26 Prozent auf 94,42 Punkte. Der Euro konnte dank besser als erwarteter Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen zulegen. EUR/USD stieg um 0,27 Prozent auf ein Wochenhoch bei 1,1687 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 0,49 Prozent auf 478,61 Punkte. Brent-Öl gab um 0,96 Prozent auf 77,49 USD nach. Die EIA meldete einen Anstieg der US-Rohölbestände um 1,3 Millionen Barrel auf Wochensicht. Die Konsensschätzung hatte hingegen auf einen Rückgang um 3,5 Millionen Barrel gelautet. Der Preis für US-Erdgas fiel um 1,18 Prozent auf ein 2-Monats-Tief bei 2,84 USD. Comex-Kupfer sackte um 3,11 Prozent auf ein Jahrestief bei 2,82 USD ab. Gold verbesserte sich um 0,35 Prozent auf 1.258 USD (1.075 EUR). Silber handelte 0,17 Prozent fester bei 16,07 USD.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf 0,19 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um zwei Basispunkte auf 0,30 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,09 Prozent höher bei 162,59 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte einen Basispunkt höher bei 2,84 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh zunächst uneinheitlich, konnten jedoch im weiteren Verlauf trotz des Inkrafttretens der gegenseitigen Strafzölle zwischen China und den USA auf Waren im Wert von jeweils 34 Milliarden USD zulegen. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,39 Prozent auf 163,23 Punkte.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zum deutschen Auftragseingang sowie die US-Arbeitsmarktdaten im Fokus.

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