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03.07.18, 09:59

Ceconomy springt

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenauftakt die negativen Vorzeichen. Belastend wirkte weiterhin die Sorge vor einer Eskalation des globalen Handelskonflikts. Daneben drückte der unionsinterne Asyl-Streit auf die Stimmung der Anleger. Von den im frühen Handel notierten Tagestiefs konnten sich die Indizes jedoch deutlich absetzen. Der DAX schloss 0,55 Prozent schwächer bei 12.238 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,74 und 0,88 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 32 Gewinner (29%) und 78 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 53 Prozent. Das Volumen im DAX lag bei 96,3 Millionen Aktien (Vortag: 117,6) im Wert von 3,65 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,18). Stärkste Sektoren waren Versorger (+0,81%), Immobilien (+0,30%) und Einzelhandel (+0,29%). Am deutlichsten verloren Technologie (-2,25%), Rohstoffe (-1,64%) und Bau (-1,48%). Die RWE-Aktie belegte mit einem Aufschlag von 1,33 Prozent die DAX-Spitze, gefolgt von E.ON mit einem Plus von 1,08 Prozent. Daimler kletterte an dritte Stelle um 0,81 Prozent. Die rote Laterne hielt Infineon. Nach einem negativen Analystenkommentar verlor das Papier 2,38 Prozent. Fresenius SE und adidas gaben um 2,18 respektive 1,81 Prozent nach. Im MDAX haussierte Ceconomy um 8,62 Prozent. Hier beflügelte die Meldung, dass sich Freenet über eine Kapitalerhöhung mit 10 Prozent an dem Elektronikhändler beteiligt.

An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial 0,14 Prozent höher bei 24.307 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,80 Prozent nach oben auf 7.098 Zähler. 53 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Abwärtsvolumen überwog jedoch mit 53 Prozent. Es gab 47 neue 52-Wochen-Hochs und 107 neue Tiefs. Bei der Sektorenperformance lagen Technologie und Versorger vorne. Am kräftigsten verloren Energie und Immobilien.

Am Devisenmarkt verbuchte der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen Zugewinne. Der Dollar-Index stieg bis zum Ende des US-Handels um 0,55 Prozent auf 94,99 Punkte. EUR/USD gab belastet von der politischen Unsicherheit um den Fortbestand der Regierungskoalition um 0,52 Prozent auf 1,1620 USD nach. Bei den anderen Hauptwährungen waren die sicheren Häfen des Yen und des Franken gesucht. Auffällig schwach präsentierte sich hingegen der Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 1,60 Prozent auf 479,61 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 2,40 Prozent auf 77,33 USD. Belastet wurden die Ölpreise von einem steigenden Angebot aus Saudi-Arabien und Russland. US-Erdgas fiel um 2,12 Prozent auf 2,86 USD. Comex-Kupfer handelte 0,78 Prozent schwächer bei 2,93 USD. Gold büßte 0,88 Prozent ein auf ein Jahrestief bei 1.244 USD (1.067 EUR). Silber, Platin und Palladium sackten zwischen 1,15 und 4,13 Prozent ab.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,18 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,31 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,02 Prozent höher bei 162,46 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um zwei Basispunkte auf 2,87 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,48 Prozent auf 163,23 Punkte. Besonders deutlich unter Druck stand der Hang Seng Index (-2,07%). Gegen den Trend zulegen konnte der australische ASX 200 (+0,52%). Auf ihrer Sitzung hat die Reserve Bank of Australia wie erwartet die Geldpolitik unverändert gelassen.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zum Auftragseingang in der US-Industrie im Fokus. Automobilwerte könnten Impulse von den Kfz-Absatzzahlen aus den USA erhalten. An den US-Börsen findet aufgrund des morgigen Nationalfeiertages lediglich ein verkürzter Handel statt. Der Aktienhandel endet um 19 Uhr.

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