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27.06.18, 08:51

Defensive Werte gesucht

Am deutschen Aktienmarkt überwogen am Dienstag unter dem anhaltenden Eindruck des globalen Handelskonflikts die negativen Vorzeichen Der DAX schloss 0,29 Prozent tiefer bei 12.234 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte büßte 0,16 Prozent auf 25.805 Punkte ein. Gegen den Trend konnte der TecDAX um 0,42 Prozent auf 2.745 Zähler zulegen. Unter den 110 größten Werten gab es 48 Gewinner (45%) und 58 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. Das Volumen im DAX betrug 99,3 Millionen Aktien (Vortag: 101,6) im Wert von 3,81 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 5,01). Stärkste Sektoren waren Versorger (+1,04%), Medien (+0,69%) und Software (+0,55%). Am deutlichsten verloren Transport (-1,45%), Telekommunikation (-0,78%) und Industrie (-0,72%). Die als defensiv geltende Beiersdorf-Aktie rückte an der DAX-Spitze um 2,21 Prozent vor und eroberte damit die 200-Tage-Linie zurück. E.ON und RWE verbesserten sich dahinter als ebenfalls klassisch defensive Werte um 1,69 und 1,41 Prozent. Das andere Indexende wurde von ThyssenKrupp mit einem Minus von 2,64 Prozent belegt. Lufthansa und Deutsche Post verloren 2,50 beziehungsweise 1,61 Prozent. Im TecDAX brach Nordex nach einer negativen Analystenstudie um 6,92 Prozent ein. Wirecard profitierte hingegen von einer Kaufempfehlung und haussierte als Spitzenreiter im Index um 4,33 Prozent.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial 0,12 Prozent fester bei 24.283 Punkten. Der Nasdaq 100 konnte um 0,42 Prozent auf 7.068 Zähler zulegen. 58 Prozent der Werte an der NYSE notierten zur Schlussglocke im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen lag bei 61 Prozent. Es gab 45 neue 52-Wochen-Hochs und 66 neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren Energie und Consumer Discretionary. Am deutlichsten verloren Consumer Staples und Healthcare. Im Fokus stand die Aktie von General Electric, die am Tag ihres Ausscheidens aus dem Dow Jones Index um 7,77 Prozent nach oben sprang. Das Unternehmen hatte angekündigt, den Anteil am Ölfeldausrüster Baker Hughes zu verkaufen und die Gesundheitssparte abzuspalten.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,45 Prozent höher bei 94,69 Punkten. Der Euro präsentierte sich von der schwachen Seite. EUR/USD fiel um 0,49 Prozent auf 1,1647 USD. Der chinesische Yuan markierte gegenüber dem US-Dollar ein 6-Monats-Tief und komplettierte beginnend mit dem 15. Juni die längste Serie an Tagesverlusten seiner Geschichte. Die Yuan-Abwertung wird von der Regierung zum Schutz der Exporte vor den US-Zöllen eingesetzt.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 1,46 Prozent auf 473,05 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 2,26 Prozent auf 76,42 USD. Die US-Sorte WTI sprang um 3,61 Prozent auf 70,54 USD. Die USA signalisierten, dass sie durch den Druck von Sanktionen die Ölimporte anderer Länder aus dem Iran bis zum 4. November auf null reduzieren wollen. Am späten Abend wurden die Ölpreise zusätzlich von einem überraschend starken Rückgang der US-Lagerbestände ausweislich des Datenanbieters API gestützt. Der Preis für US-Erdgas legte um 0,72 Prozent auf 2,94 USD zu. Comex-Kupfer rückte um 0,28 Prozent auf 3,00 USD vor. Gold handelte 0,69 Prozent schwächer bei 1.260 USD (1.080 EUR). Silber gab um 0,32 Prozent auf 16,28 USD nach.

Am Rentenmarkt notierte die Umlaufrendite einen Basispunkt höher bei 0,18 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete ebenfalls einen Basispunkt höher bei 0,34 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach einem richtungslosen Handel 0,04 Prozent tiefer bei 162,06 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um einen Basispunkt auf 2,88 Prozent zu.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index fiel den dritten Tag in Folge um zuletzt 0,39 Prozent auf 166,27 Punkte. Deutliche Schwäche zeigten der Hang Seng Index und der Shanghai Composite. Letzterer hatte am Vortag mit einem Minus von über 20 Prozent vom 52-Wochen-Hoch nach einer gängigen Wall-Street-Definition den Status eines Bärenmarktes erlangt.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA im Fokus. Unternehmensseitig finden die Hauptversammlungen bei Grand City Properties, Demire Deutsche Mittelstand Real Estate und Aroundtown statt.

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