Der deutsche Aktienmarkt konnte zum Wochenausklang eine Erholungsbewegung nach den Vortagesverlusten starten. Gestützt wurde der Kursaufschwung von besser als erwarteten Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone. Der DAX schloss 0,54 Prozent fester bei 12.580 Punkten. Das Minus auf Wochensicht reduzierte sich damit auf 3,31 Prozent. Der MDAX der mittelgroßen Werte rückte am Berichtstag wie der große Bruder um 0,54 Prozent vor. Der TecDAX verabschiedete sich behauptet bei 2.799 Zählern aus dem Handel. Im HDAX der 110 größten Werte gab es 60 Gewinner (55%) und 49 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 54 Prozent. Im DAX wechselten 86,3 Millionen Aktien (Vortag: 114,6) im Wert von 3,68 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 5,10) den Besitzer. Bei der Sektorenperformance lag Pharma & Healthcare (+1,58%) vor Versicherungen (+1,43%) und Einzelhandel (+0,98%). Am schwächsten präsentierten sich Technologiewerte (-1,94%), Rohstoffwerte (-1,20%) und Automobile (-0,54%). Eine Kaufempfehlung trieb die Bayer-Aktie um 2,54 Prozent und damit an die DAX-Spitze. Linde und Munich Re verbesserten sich dahinter um 2,34 und 1,86 Prozent. Die rote Laterne hielt Infineon mit einem Minus von 2,44 Prozent. BMW und Deutsche Börse fielen um 1,12 und 0,82 Prozent.
An der Wall Street kletterte der Dow Jones Industrial um 0,48 Prozent auf 24.581 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel hingegen den zweiten Tag in Folge um diesmal 0,27 Prozent auf 7.198 Zähler. 64 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen lag dabei bei 65 Prozent. 89 neuen 52-Wochen-Hochs standen 36 neue Tiefs gegenüber. Bei den Sektoren waren Energie und Rohstoffe am stärksten gefragt. Am deutlichsten abwärts ging es für Finanzwerte und Technologietitel.
Am Devisenmarkt verlor der Dollar-Index den zweiten Tag in Folge und verabschiedete sich 0,23 Prozent tiefer bei 94,52 Punkten ins Wochenende. EUR/USD setzte die am Vortag gestartete Erholung vom 11-Monats-Tief fort und endete 0,42 Prozent fester bei 1,1652 USD. Stützend wirkten die soliden Konjunkturdaten aus der Eurozone sowie die Einigung auf ein finales Hilfspaket für Griechenland. Bei den anderen Hauptwährungen präsentierte sich der Austral-Dollar auffällig stark, während der Yen unter Druck stand.
Der S&P GSCI Rohstoffindex haussierte dank fester Energierohstoffe um 2,33 Prozent auf 471,45 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 3,42 Prozent auf 75,55 USD. Die US-Sorte WTI stieg um 4,64 Prozent auf 68,58 USD. Auf dem Treffen von OPEC Plus in Wien beschlossen die beteiligten Förderländer den Ausstoß um 1 Million Barrel pro Tag zu steigern. Die tatsächliche Fördermengenausweitung dürfte jedoch deutlich darunterbleiben, da derzeit nicht alle Länder in der Lage sind, ihren Ausstoß entsprechend zu steigern. Der Preis für US-Erdgas gab um 0,91 Prozent auf 2,95 USD nach. Comex-Kupfer erholte sich um 0,18 Prozent auf 3,03 USD. Gold handelte kaum verändert bei 1.271 USD (1.089 EUR). Silber, Platin und Palladium legten zwischen 0,08 und 1,17 Prozent zu.
Am Rentenmarkt hielten sich die Ausschläge in engen Grenzen. Die Umlaufrendite sank um einen Basispunkt auf 0,19 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,33 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,06 Prozent tiefer bei 162,13 Punkten und formte einen Inside Day (Handelsspanne innerhalb der Spanne des Vortages). Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes ging unverändert bei 2,90 Prozent aus dem Handel.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,42 Prozent auf 168,53 Punkte nach. Gegen den Trend konnte sich der Shanghai Composite moderat erholen.
Heute steht von der Makroseite der ifo-Geschäftsklimaindex für den Juni im Fokus. Die Konsensschätzung für den wichtigsten Frühindikator für die deutsche Wirtschaft lautet auf einen leichten Rückgang auf 101,6 Punkte nach zuvor 102,2 Punkten.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV3XKV | Call | Oil Brent Future Sep 2018 | Hebel: 3,4 |
| CA1ND1 | Put | Oil Brent Future Sep 2018 | Hebel: 4,2 |
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