Am deutschen Aktienmarkt überwogen zur Wochenmitte nach einem unspektakulären Handel die positiven Vorzeichen. Der DAX rückte um 0,13 Prozent auf 12.695 Punkte vor und konnte sich damit nach drei Verlusttagen in Folge leicht erholen. MDAX und TecDAX konnten um 0,32 und 1,06 Prozent zulegen. Unter den 110 größten Werten (HDAX) gab es 63 Gewinner (60%) und 42 Verlierer. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich dabei die Waage. Das Volumen im DAX betrug 92,4 Millionen Aktien (Vortag: 105,7) im Wert von 3,71 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,98). Stärkste Sektoren waren Software (+1,12%), Immobilien (+0,97%) und Einzelhandel (+0,84%). Am kräftigsten fielen die Abgaben bei Versorgern (-0,50%), Rohstoffwerten (-0,37%) und Automobiltiteln (-0,34%) aus. An der DAX-Spitze verbesserte sich die VW-Aktie um 1,40 Prozent. Händler verwiesen zur Begründung auf eine anvisierte strategische Allianz mit Ford. Deutsche Börse und Fresenius SE notierten 1,31 und 1,11 Prozent fester. ThyssenKrupp verlor am anderen Indexende 1,42 Prozent. Continental und Daimler verloren 1,40 respektive 0,73 Prozent.
An der Wall Street bot sich bei den Indizes ein gemischtes Bild. Der Dow schloss 0,17 Prozent tiefer bei 24.658 Punkten. Für den Nasdaq 100 ging es hingegen um 0,72 Prozent nach oben auf ein neues Rekordhoch bei 7.281 Zählern. 59 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug ebenfalls 59 Prozent. 115 neuen 52-Wochen-Hochs standen 38 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Communication Services und Immobilien. Einzige Verlierer-Sektoren waren Rohstoffe und Finanz.
Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index handelte unweit des jüngst markierten 11-Monats-Hoch bei 95,08 Punkten. EUR/USD gab um 0,05 Prozent nach auf 1,1582 USD. Bei den anderen Hauptwährungen fiel das Pfund Sterling durch Stärke auf, während der Yen Schwäche zeigte.
Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 0,24 Prozent auf 463,76 Punkte zu. Brent-Öl verbilligte sich um 1,17 Prozent auf 74,20 USD. Die US-Sorte WTI verteuerte sich hingegen um 1,29 Prozent auf 65,91 USD. Laut der EIA fielen die US-Rohölbestände in der vergangenen Woche um 5,9 Millionen Barrel. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang um lediglich 1,9 Millionen Barrel gerechnet. Der Preis für US-Erdgas sprang vor den heute anstehenden Lagerbestandsdaten um 2,24 Prozent auf 2,97 USD. Comex-Kupfer notierte 0,16 Prozent tiefer bei 3,04 USD. Gold fiel um 0,63 Prozent auf ein neues Jahrestief bei 1.271 USD (1.095 EUR). Silber notierte 0,17 Prozent schwächer bei 16,30 USD. Platin konnte hingegen um 0,76 Prozent auf 871,50 USD zulegen.
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,22 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete nach einem richtungslosen Handel unverändert bei 0,38 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab um 0,11 Prozent auf 161,32 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um vier Basispunkte auf 2,93 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh ein uneinheitliches Bild. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,43 Prozent auf 169,06 Punkte nach. Freundlich präsentierten sich der australische ASX 200 (+1,04%) mit einem neuen Dekadenhoch sowie der Nikkei 225 (+0,72%). Der Hang Seng Index (-0,71%) und der Kospi (-0,82%) fielen hingegen mit Schwäche auf.
Heute stehen von der Makroseite der Philadelphia-Fed-Index und der Verbrauchervertrauensindex der Eurozone im Fokus. Daneben richtet sich der Blick auf die Notenbankentscheidungen der Schweizerischen Nationalbank, der Norges Bank und der Bank of England. Unternehmensseitig gibt es Hauptversammlungen bei Scout24, Sixt SE, PBB Deutsche Pfandbriefbank, GFT Technologies und Wirecard. Die Daimler-Aktie dürfte von einer gestern Abend veröffentlichten Gewinnwarnung belastet werden. Der Autokonzern senkte die EBIT-Prognose für das laufende Jahr.
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