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19.06.18, 09:15

VW-Aktie unter Druck

Der deutsche Aktienmarkt stand zum Wochenauftakt unter Druck. Auf der Stimmung lasteten die anhaltende Sorge vor einer Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China sowie der Streit zwischen CDU und CSU beim Thema Asylpolitik. Für den DAX ging es in dieser Gemengelage um 1,35 Prozent abwärts auf 12.834 Punkte. MDAX und TecDAX verbuchten Abschläge von 0,76 und 0,49 Prozent. Die Marktbreite war bearish. Unter den 110 größten Werten (HDAX) gab es lediglich 17 Gewinner (16%) und 91 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 96 Prozent. Alle Sektoren bis auf den Rohstoff-Sektor (+0,36%) endeten im Minus. Am deutlichsten verloren Konsum (-2,17%), Versorger (-1,52%) und Telekommunikation (-1,44%). Kein DAX-Wert schaffte den Sprung in den grünen Bereich. Die rote Laterne hielt Volkswagen mit einem Abschlag von 3,08 Prozent. Die Aktie wurde von der Meldung der Verhaftung von Audi-Chef und VW-Vorstandsmitglied Rupert Stadler im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal belastet. Adidas und Henkel büßten 2,77 und 2,21 Prozent ein.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial 0,41 Prozent tiefer bei 24.987 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 notierte 0,05 Prozent schwächer bei 7.251 Punkten. 54 Prozent der Werte an der NYSE konnten Zugewinne verbuchen. Das Aufwärtsvolumen betrug 58 Prozent. Es gab 106 neue 52-Wochen-Hochs und 79 neue Tiefs. Bei den Sektoren hatten Energie und Versorger die Nase vorne. Die deutlichsten Abschläge waren bei Herstellern nicht-zyklischer Konsumgüter (Consumer Staples) und bei Healthcare zu beobachten.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,39 Prozent tiefer bei 94,41 Punkten. Der Euro konnte gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen aufwerten. EUR/USD stieg um 0,09 Prozent auf 1,1616 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen waren die sicheren Häfen Franken und Yen gesucht, während der Austral-Dollar Schwäche zeigte.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,81 Prozent auf 467,38 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 2,49 Prozent auf 75,27 Punkte. Hier stützte die Spekulation darauf, dass die voraussichtliche Anhebung der Produktionsquoten seitens der OPEC und Russland auf dem anstehenden Treffen in Wien nicht so kräftig ausfallen dürfte, wie zuvor erwartet. US-Erdgas verlor nach Gewinnmitnahmen 2,08 Prozent auf 2,96 USD. Comex-Kupfer gab um 0,65 Prozent auf 3,12 USD nach. Gold handelte 0,17 Prozent fester bei 1.281 USD (1.100 EUR). Silber notierte 0,03 Prozent tiefer bei 16,48 USD.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,24 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete nach einem richtungslosen Handel einen Basispunkt tiefer bei 0,40 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,07 Prozent fester bei 161,11 Punkten und formte einen Inside Day (Tagesspanne innerhalb der Spanne des Vortages). Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf 2,92 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh belastet vom drohenden Handelskrieg ganz überwiegend schwächer. China kündigte an, deutliche Gegenmaßnahmen gegen die neuen von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzölle zu ergreifen. Trump hatte am Montagabend die Verhängung von neuen Zöllen in Höhe von 10 Prozent auf chinesische Waren im Umfang von 200 Milliarden USD angekündigt, falls China die angekündigten Vergeltungszölle für die vorausgegangenen Strafzölle tatsächlich umsetzt. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 1,28 Prozent auf 169,36 Punkte. Der Shanghai Composite brach um über 3 Prozent ein. Gegen den Trend konnte der australische ASX 200 um rund 0,1 Prozent zulegen.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen in den USA im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Hauptversammlungen bei Sixt Leasing, Qiagen, Varta und Ado Properties. Nach US-Börsenschluss präsentiert der SAP-Rivale Oracle die Zahlen zum vierten Geschäftsquartal.

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