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08.06.18, 08:49

Nasdaq 100 fällt zurück

Am deutschen Aktienmarkt überwogen am Donnerstag klar die negativen Vorzeichen. Belastend wirkten ein fester Euro sowie die Zurückhaltung der Marktteilnehmer vor dem am Wochenende stattfindenden G7-Treffen in Kanada. Der DAX verlor 0,14 Prozent auf 12.811 Punkte. MDAX und TecDAX endeten mit Abschlägen von 0,40 und 0,94 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 35 Gewinner (32%) und 74 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 64 Prozent. Das Volumen im DAX lag bei 97,0 Millionen Aktien (Vortag: 110,3) im Wert von 3,44 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,36). Stärkste Sektoren waren Banken (+0,83%), Versicherungen (+0,34%) und Software (+0,30%). Am deutlichsten verloren Konsumwerte (-1,25%), Immobilienwerte (-1,21%) und Medientitel (-1,01%). Als bester DAX-Wert gewann die Commerzbank-Aktie 1,31 Prozent hinzu. Fresenius SE und ThyssenKrupp stiegen um 1,13 und 0,71 Prozent. Die rote Laterne hielt adidas nach Gewinnmitnahmen mit einem Abschlag von 2,55 Prozent. Vonovia und Linde notierten 1,59 respektive 1,31 Prozent schwächer. Im TecDAX sackte die Bechtle-Aktie nach einem negativen Analystenkommentar um 7,33 Prozent ab.

An der Wall Street schloss der Dow 0,37 Prozent höher bei 25.241 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es hingegen um 0,79 Prozent nach unten auf 7.153 Zähler. Damit rutschte er wieder unter das erst am Vortag überwundene Rekordhoch vom März. 52 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 54 Prozent. Es gab 166 neue 52-Wochen-Hochs und 57 neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenindizes lagen Energiewerte und Versorger vorne. Verluste verbuchten lediglich Technologiewerte und Rohstofftitel.

Am Devisenmarkt sank der Dollar-Index bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,27 Prozent auf 93,41 Punkte. Der Euro profitierte von der Erwartung, dass die EZB auf ihrer Sitzung in der kommenden Woche Hinweise auf ein Ende der laufenden Anleihekäufe geben könnte. EUR/USD stieg den vierten Tag in Folge um diesmal 0,24 Prozent auf 1,1803 USD. Bei den anderen Hauptwährungen fielen der Franken und der Yen durch Stärke auf, während der Kanada-Dollar Schwäche zeigte. Die türkische Lira konnte dank einer weiteren Zinsanhebung durch die Zentralbank in Ankara deutlich zulegen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 1,30 Prozent auf 477,43 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 2,43 Prozent auf 77,19 USD. Hier stützte die Sorge um einen deutlichen Rückgang des Rohöl-Angebots seitens Venezuela. Der Preis für US-Erdgas kletterte nach wie erwartet ausgefallenen Lagerbestandsdaten um 1,17 Prozent auf 2,93 USD. Comex-Kupfer endete 0,09 Prozent höher bei 3,27 USD. Gold handelte mit einem Aufschlag um 0,13 Prozent auf 1.299 USD (1.099 EUR). Silber gewann 0,28 Prozent hinzu auf 16,74 USD. Platin und Palladium verbilligten sich hingegen um 0,77 und 0,82 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um sieben Basispunkte auf 0,32 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte nach einer zwischenzeitlichen Berg- und Talfahrt bei 0,47 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,36 Prozent tiefer bei 159,58 Punkten. Belastend wirkte die Spekulation auf ein absehbares Ende der laufenden Anleihekäufe seitens der EZB. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um vier Basispunkte auf 2,93 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,61 Prozent auf 175,12 Punkte. Wie die Regierung in Tokio mitteilte, sank das Bruttoinlandsprodukt Japans im ersten Quartal um aufs Jahr hochgerechnete 0,6 Prozent. Die Konsensschätzung hatte auf einen Rückgang um 0,4 Prozent gelautet. Der Handelsüberschuss der chinesischen Wirtschaft ist im Mai überraschend auf 24,92 Milliarden USD gesunken, während Experten im Schnitt mit einem Anstieg auf 31,9 Milliarden USD gerechnet hatten. Die Exporte aus dem Reich der Mitte stiegen auf Jahressicht um 12,6 Prozent, die Importe legten um 26 Prozent zu. Beide Kennziffern übertrafen die Markterwartung.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur deutschen Industrieproduktion im April im Fokus. Unternehmensseitig hält Rocket Internet die Hauptversammlung ab. An der Eurex ist heute Verfallstag für die Zinsterminkontrakte. Um 12:30 Uhr verfallen der Bund-, Bobl und Buxl-Future zur Lieferung im Juni.

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