Der deutsche Aktienmarkt setzte zum Wochenauftakt seine Erholung fort. Der DAX schloss 0,36 Prozent höher bei 12.771 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 0,42 und 0,72 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 84 Gewinner (78%) und 24 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte mit 90 Prozent. Im DAX wechselten 87,1 Millionen Aktien (Vortag: 127,2) im Wert von 2,98 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,62) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Immobilien (+1,60%), Medien (+1,34%) und Transport (+1,05%). Verluste verbuchten Pharma & Healthcare (-0,34%) und Rohstoffe (-0,22%). Lufthansa thronte mit einem Aufschlag von 2,13 Prozent an der DAX-Spitze. Das Papier der Kranich-Airline profitierte von optimistischen Aussagen des Vorstandschefs Carsten Spohr am Rande der Versammlung des Branchenverbands IATA. RWE und Deutsche Börse legten um 2,05 und 1,91 Prozent zu. Merck fiel als schwächster Indexwert nach Gewinnmitnahmen um 3,37 Prozent. ThyssenKrupp gab um 0,64 Prozent nach. Bayer verlor nach der Meldung einer Kapitalerhöhung im Volumen von 6 Milliarden Euro zur Finanzierung der Monsanto-Übernahme 0,61 Prozent. Wacker Chemie sackte am Ende des MDAX um 7,45 Prozent ab. Die Aktie litt unter negativen Vorgaben aus China. Das Land plant die Senkung der Einspeisevergütungen für Solarstrom. SMA Solar fiel am Ende des TecDAX aus demselben Grund um 6,96 Prozent.
An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,72 Prozent fester bei 24.814 Punkten. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,84 Prozent nach oben auf 7.144 Zähler. 63 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Plus. Das Aufwärtsvolumen betrug 61 Prozent. 166 neuen 52-Wochen-Hochs standen 32 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Consumer Discretionary und Immobilien. Am deutlichsten verloren Energiewerte und Versorger.
Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,12 Prozent tiefer bei 94,04 Punkten. Vom Tagestief setzte er sich damit deutlich ab. Der Euro konnte gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen aufwerten. EUR/USD stieg um 0,32 Prozent auf 1,1695 USD. Bei den anderen Majors fiel der Austral-Dollar vor der heutigen RBA-Sitzung durch deutliche Stärke auf, während Yen und Pfund Sterling Schwäche zeigten.
Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss 1,39 Prozent tiefer bei 470,50 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 1,90 Prozent auf 75,33 Punkte. Der Preis für US-Erdgas sank um 1,25 Prozent auf 2,93 USD. Comex-Kupfer konnte gegen den Trend um 1,31 Prozent auf 3,14 USD zulegen. Gold notierte 0,21 Prozent schwächer bei 1.292 USD (1.105 EUR). Silber, Platin und Palladium gaben zwischen 0,16 und 0,70 Prozent nach.
Am Rentenmarkt notierte die Umlaufrendite einen Basispunkt höher bei 0,23 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um fünf Basispunkte auf 0,43 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,33 Prozent tiefer bei 160,78 Punkten und verbuchte damit den vierten Minustag in Folge. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes zog um fünf Basispunkte auf 2,94 Prozent an.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Die Ausschläge hielten sich dabei in sehr engen Grenzen. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,16 Prozent auf 174,26 Punkte. Die australische Notenbank RBA beließ auf ihrer Sitzung wie erwartet die Geldpolitik unverändert.
Heute stehen von der Makroseite die Servicesektor-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone, Großbritannien und die USA im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Hauptversammlungen bei Nordex, Hellofresh, Baywa und Jenoptik.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV3CQ6 | Call | Wacker Chemie AG | Hebel: 4,8 |
| CV7R6Q | Put | Wacker Chemie AG | Hebel: 4,1 |
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