Der S&P 500 Index bewegt sich seit dem Tief aus dem Jahr 2009 bei 667 Punkten in einem intakten langfristigen Aufwärtstrend. Am 26. Januar erreichte der marktbreite US-Index ein Allzeithoch bei 2.873 Punkten. Dort musste er der historisch überkauften Situation in den markttechnischen Indikatoren sowie der extremen Anleger-Euphorie Tribut zollen und vollzog einen dynamischen Abverkauf, der ihn innerhalb von nur zehn Handelstagen um 12 Prozent einbrechen ließ. Mit dem bisherigen Korrekturtief bei 2.533 Punkten testete die Notierung die steigende 200-Tage-Linie (blau) erfolgreich und ging in den Erholungsmodus über. Nach einem Erholungshoch bei 2.802 Punkten vollzog der Index Ende März/Anfang April sowie Anfang dieses Monats erneute Rücksetzer auf die vielbeachtete Durchschnittslinie. Nach dem letzten Test zeigte er einen impulsiven Kursschub, der ihn über die korrektive Abwärtstrendlinie vom Rekordhoch beförderte. Seit Mitte Mai konsolidiert die Notierung diesen Aufschwung unterhalb des Gap-Widerstandes bei 2.741-2.750 Punkten. Am Dienstag kam es dabei zu einem Schwächeanfall, der den Index nach dem Rutsch unter die zuletzt stützende 100-Tage-Linie bis an die gebrochene Abwärtstrendlinie zurückführte. Dieser Test verlief erfolgreich. Im gestrigen Handel schwang sich der Kurs wieder deutlich nach oben und konnte dabei die 100-Tage-Linie sowie die 20-Tage-Linie zurückerobern. Damit befindet er sich wieder oberhalb aller relevanten Durchschnittslinien. Um eine preisliche Bestätigung für den am 10. Mai erfolgten Ausbruch aus der mittelfristigen symmetrischen Dreiecksstruktur sowie für die bullishe Auflösung der laufenden kurzfristigen Konsolidierung zu erhalten, müsste der Index nun den Widerstand bei 2.742-2.751 Punkten dynamisch und per Tagesschluss überwinden. Nächste Hürden lassen sich dann bei 2.758-2.773 Punkten, 2.793-2.824 Punkten und 2.852-2.873 Punkten ausmachen. Oberhalb des Rekordhochs bei 2.873 Punkten würden mittelfristige Ziele bei 2.915-2.942 Punkten und 3.000-3.054 Punkten in den Fokus rücken. Mit Blick auf die Unterseite würde bereits ein nachhaltiger Rutsch unter 2.672/2.677 Punkte per Tagesschluss das konstruktive Setup neutralisieren. Dann würden erneut die 200-Tage-Linie bei aktuell 2.637 Punkten sowie die Aufwärtstrendlinie vom März-Tief bei derzeit 2.627 Punkten in den Blick rücken. Deren signifikante Verletzung würde ein ernstes mittelfristiges Warnsignal senden. Unmittelbar bearishe Signale entstünden in diesem Zeitfenster unterhalb der Supportbereiche 2.579/2.595 Punkte, 2.554 Punkte und 2.533 Punkte.
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