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22.05.18, 11:18

Handel durch Annäherung

USD: Der US Dollar konnte von der Aussicht auf eine Annäherung im Handelskonflikt zwischen China und den USA nicht nachhaltig profitieren. Uns überrascht das wenig, gehen wir doch davon aus, dass die Inflationsrisiken in den USA umso stärker steigen würden, je stärker die protektionistischen Maßnahmen wären, die die US-Regierung tatsächlich umsetzt. Und umso mehr müssten die Zinserwartungen steigen, da wir davon überzeugt sind, dass die Fed die steigenden Inflationserwartungen überkompensieren würde, um ihrem Mandat der Preisstabilität gerecht zu werden. Bleibt dies nun aus, spricht viel dafür, dass der Anstieg der Fed-Zinserwartungen (Abb. 1) bald auslaufen dürfte. Angesichts der Detail-Armut der gemeinsamen Erklärung der USA und Chinas sind wir jedoch noch skeptisch, ob das Thema wirklich schon ad acta gelegt werden kann. Und da unser Zinsausblick für die Fed angesichts der gut laufenden US-Wirtschaft noch immer optimistischer ist, als der des Marktes, sehen wir noch Raum für weitere USD-Stärke, selbst wenn der Handelskonflikt als Inflationstreiber wegfällt.

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WKN Typ Basiswert Merkmale
CV33R6 Call EUR/USD Hebel: 14,0
CV6A75 Put EUR/USD Hebel: 14,3

GBP: Schon wieder Neuwahlen? Entsprechende Spekulationen kamen in den letzten Tagen auf und dürften mit dazu beigetragen haben, dass EUR-GBP trotz Italien-bedingter Abwärtsrisiken für den Euro gestern gestiegen ist. Die heftige Kritik, die Premierministerin Theresa May innerhalb ihrer Partei für ihren Plan einstecken musste, im Zweifel länger in der Zollunion zu verbleiben, bis eine (realisierbare) Lösung in der Nordirisch-Irischen-Grenzfrage gefunden ist, hat erneut gezeigt, wie schwer es für May wird, Verhandlungsergebnisse, die sie in Brüssel überhaupt erst noch erzielen muss, auch innerhalb ihrer eigenen hochgradig zerstrittenen Partei durchzusetzen. Einige konservative Abgeordnete gehen nach den intensiven parteiinternen Gesprächen der letzten Woche zumindest davon aus, dass May kaum ein anderer Weg bleibt, als erneut das Mandat der Bevölkerung zu suchen, sobald sie eine Einigung mit der EU vorweisen kann. Damit wird einmal mehr klar: Bis zum Brexit in gut 10 Monaten müssen GBP-Investoren noch zahlreiche Unsicherheiten aushalten. Und auch von fundamentaler Seite nimmt der Gegenwind für das Pfund zu. Nach dem Kommunikations-Wirrwarr der Bank of England im Zuge ihrer Mai-Zinsentscheidung sieht der Devisenmarkt die Chance für eine Zinserhöhung im August derzeit noch immer unter 50%. Die Sorge von GBP-Investoren ist derzeit, dass sich das angesichts der erneut in den Vordergrund tretenden Brexit-Unsicherheit auch nach dem heutigen Redner-Marathon von BoE-Gouverneur Mark Carney und drei seiner Kollegen aus dem Geldpolitischen Ausschuss nicht ändern wird, zumal die Inflationsdaten für April morgen zeigen dürften, dass von Seiten der Inflation kein dringender Handlungsbedarf besteht. Solange sich jedoch keine Lösung an der Brexit-Front abzeichnet, ist eine Zinserhöhung der BoE das einzige, was das Pfund zwischenzeitlich stützen könnte. Ohne diese bleibt das Pfund unattraktiv.

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CV43K2 Call EUR/GBP Hebel: 13,1
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