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17.05.18, 11:33

Dürr springt nach Zahlen

Der deutsche Aktienmarkt konnte zur Wochenmitte gestützt von einem schwächeren Euro Zugewinne verzeichnen. Belastend wirkte hingegen die politische Situation in Italien. Laut Medienberichten stellen die beiden euroskeptischen populistischen Parteien Fünf Sterne und Lega, die derzeit an einer Regierungsbildung arbeiten, die Rückzahlung der von der EZB gekauften Anleihen in Frage. Der DAX schloss dennoch 0,20 Prozent höher bei 12.996 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 0,17 respektive 0,34 Prozent zu. Unter den 110 größten Werten gab es 61 Gewinner (58%) und 45 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog klar mit 75 Prozent. Im DAX wechselten 107,4 Millionen Aktien (Vortag: 109,9) im Wert von 3,68 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,86) den Besitzer. Gesucht waren mit Blick auf die Sektoren vor allem Konsumwerte (+1,49%), Chemie (+1,06%) und Pharma & Healthcare (+0,82%). Die mit Abstand größten Abschläge verbuchte der Bankensektor (-3,61%) aufgrund der Nachrichten aus Italien. Daneben standen Versicherungen (-1,22%) und Immobilienwerte (-0,86%) unter Druck. An der DAX-Spitze thronte die adidas-Aktie mit einem Plus von 2,64 Prozent. Linde und Bayer rückten um 1,57 und 1,45 Prozent vor. Am anderen Ende des Index-Tableaus verloren Commerzbank und Deutsche Bank 6,06 und 2,67 Prozent. Allianz büßte 1,43 Prozent ein. Im MDAX haussierte Dürr nach der Vorlage der Zahlen und der Bestätigung der Jahresprognose um 8,20 Prozent. Deutsche Pfandbriefbank gab nach einer großen Platzierung um 5,41 Prozent nach.

An der Wall Street endete der Dow 0,25 Prozent fester bei 24.769 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,60 Prozent hinzu auf 6.930 Zähler. 63 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen betrug 68 Prozent. 125 neuen 52-Wochen-Hochs standen 54 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Rohstoffe und Konsumwerte. Lediglich Versorger und Immobilienwerte gaben nach.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index 0,19 Prozent höher bei 93,39 Punkten. Der Euro verbuchte gegenüber allen anderen Hauptwährungen Verluste. EUR/USD fiel um 0,31 Prozent auf ein 5-Monats-Tief bei 1,1800 USD. Gesucht waren die Rohstoffwährungen Kanada-Dollar und Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,35 Prozent auf 489,20 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,97 Prozent auf 79,19 USD. Die EIA meldete für die vergangene Woche einen Rückgang der Rohölbestände in den USA um 1,4 Millionen Barrel. Der Preis für US-Erdgas sank um 0,74 Prozent auf 2,82 USD. Comex-Kupfer stieg um 0,56 Prozent auf 3,07 USD. Gold notierte unverändert bei 1.290 USD (1.093 EUR). Silber legte um 0,71 Prozent auf 16,39 USD zu. Platin und Palladium verbilligten sich um 0,58 und 0,24 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,42 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um zwei Basispunkte auf 0,62 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,15 Prozent höher bei 158,09 Punkten. Am Tageshoch bei 158,50 Punkten war der Kontrakt am Widerstand der 50-Tage-Linie abgeprallt. Kursstützend wirkte vor allem die politische Lage in Italien. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um einen Basispunkt auf ein 7-Jahres-Hoch bei 3,09 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,24 Prozent auf 175,04 Punkte. Der Nikkei 225 zeigte trotz schwacher Core-Machinery-Orders Stärke mit einem Aufschlag von 0,66 Prozent. Belastet vom schwer gewichteten Finanzsektor gab der australische ASX 200 um 0,47 Prozent nach. Bei den Einzelwerten stand Tencent mit deutlich besser als erwarteten Quartalszahlen im Blickpunkt. Die Aktie des Tech-Riesen haussierte in Hongkong um rund 5 Prozent.

Mit Blick auf die Makroseite könnte heute der Philadelphia-Fed-Index für Impulse sorgen. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Ceconomy, Zooplus, KWS Saat, VTG, RTL Group, Thomas Cook, Moeller-Maersk, National Grid, Südzucker, Walmart, Vivendi und Telecom Italia. Hauptversammlungen stehen an bei SAP, Deutsche Telekom, BMW, Fresenius Medical Care, Telefonica Deutschland, Norma Group, 1&1 Drillisch, MorphoSys, LEG Immobilien und Freenet.

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