Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenstart nach einem impulslosen Geschäft die negativen Vorzeichen. Der DAX schloss 0,18 Prozent tiefer bei 12.978 Punkten. MDAX und TecDAX büßten 0,20 und 0,22 Prozent ein. In den drei Indizes gab es 41 Gewinner (38%) und 68 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog deutlich mit 75 Prozent. Im DAX wechselten 79,6 Millionen Aktien (Vortag: 86,3) im Wert von 2,92 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,92) den Besitzer. Die stärksten Sektoren waren Pharma & Healthcare (+0,71%), Einzelhandel (+0,68%) und Technologie (+0,35%). Am schwächsten präsentierten sich Banken (-1,48%), Industriewerte (-0,80%) und Versicherungen (-0,62%). An der DAX-Spitze verbesserte sich Merck um 2,06 Prozent. Das Unternehmen wird heute die Quartalsbilanz präsentieren. Covestro und Henkel zeigten Aufschläge von 0,97 und 0,91 Prozent. Am anderen Indexende verloren Commerzbank und Deutsche Bank 1,83 und 1,49 Prozent. Für die Aktie der Deutschen Börse ging es um 1,11 Prozent nach unten. Im MDAX endete K+S nach der Vorlage der Geschäftszahlen und einem schwankungsreichen Handel 5,49 Prozent höher. Aumann haussierte an der Spitze des TecDAX um 10,66 Prozent und konnte mit einem erfreulichen Auftragseingang punkten. Medigene sprang nach der Bekanntgabe der Erweiterung der Kooperation mit dem US-Konzern Bluebird um 9,47 Prozent. Cancom büßte nach der Zahlenvorlage 6,89 Prozent ein.
An der Wall Street stützte die Hoffnung auf eine Entspannung im Handelskonflikt mit China die Stimmung. Der Dow Jones Industrial gewann 0,27 Prozent hinzu auf 24.899 Punkte und schloss damit den achten Tag in Folge im Plus. Der technologielastige Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,16 Prozent auf 6.964 Zähler. An der NYSE schlossen 46 Prozent der Werte im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen betrug 52 Prozent. 123 neuen 52-Wochen-Hochs standen 31 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Energie und Healthcare. Am deutlichsten verloren die zinssensiblen Sektoren Immobilien und Versorger.
Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen moderat auf. Der Dollar-Index notierte 0,04 Prozent fester bei 92,59 Punkten. EUR/USD gab um 0,01 Prozent auf 1,1937 USD nach. Im Verlauf des Nachmittags hatte das Währungspaar bei 1,1996 USD ein 7-Tages-Hoch markiert. Bei den anderen Majors fielen das Pfund Sterling durch Stärke und der Yen durch Schwäche auf.
Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss 0,47 Prozent höher bei 486,70 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 1,69 Prozent auf 78,42 USD und erreichte damit ein neues 4-Jahres-Hoch. Gegenüber dem Preis der US-Sorte WTI weitete sich der Aufschlag um über 7 USD aus. Der Preis für US-Erdgas stieg um 1,14 Prozent auf 2,84 USD. Comex-Kupfer fiel um 0,77 Prozent auf 3,09 USD. Gold gab um 0,54 Prozent auf 1.314 USD (1.101 EUR) nach. Silber und Platin verloren 1,27 und 1,50 Prozent. Palladium stieg gegen den Trend um 0,77 Prozent auf 992,80 USD.
Am Rentenmarkt zogen die Renditen nach Äußerungen des französischen Notenbankpräsidenten Villeroy de Galhau deutlich an. Dieser hatte signalisiert, dass die EZB einige Quartale nach der Beendigung der Anleihekäufe den Leitzins erhöhen dürfte. Die Umlaufrendite sprang um fünf Basispunkte auf 0,41 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete ebenfalls fünf Basispunkte höher bei 0,61 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,41 Prozent tiefer bei 158,27 Punkten und rutschte damit per Tagesschluss unter die gleitenden Durchschnittslinien der vergangenen 20 und 50 Tage. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um drei Basispunkte auf 3,00 Prozent zu.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,47 Prozent auf 175,74 Punkte. Chinesische Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Die Industrieproduktion stieg im April gegenüber dem Vorjahr um 7,0 Prozent (Konsensschätzung: 6,4%). Die Einzelhandelsumsätze kletterten um 9,4 Prozent (10,0). Das Wachstum der Sachinvestitionen lag in den ersten vier Monaten bei 7,0 Prozent (7,4).
Heute stehen von der Makroseite das deutsche BIP für das erste Quartal und die Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen im April im Fokus. Unternehmensseitig gibt es eine Flut an Quartalszahlen. Aus dem DAX legen Allianz, RWE, Commerzbank, Merck KGaA und ThyssenKrupp ihre Zahlenwerke vor.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV4X3E | Call | Brent-Öl Future | Hebel: 4,0 |
| CA13A3 | Put | Brent-Öl Future | Hebel: 4,4 |
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