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04.05.18, 12:22

US-Indizes deutlich erholt von den Tagestiefs

Am deutschen Aktienmarkt kam es am Donnerstag trotz eines schwächeren Euro und schwächer als erwarteter Inflationsdaten in der Eurozone nach einer Flut von Quartalszahlen zu Gewinnmitnahmen. Der DAX endete nach vier Anstiegen in Folge 0,87 Prozent tiefer bei 12.690 Punkten. MDAX und TecDAX sahen moderate Abschläge von 0,30 und 0,09 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 38 Gewinner (36%) und 68 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 73 Prozent. Im DAX wechselten 101,9 Millionen Aktien (Vortag: 114,3) im Wert von 4,31 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,14) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Bau (+0,22%), Versorger (+0,17%) und Software (+0,12%). Die größten Verluste waren bei Konsum (-2,89%), Banken (-1,56%) und Chemie (-1,27%) zu beobachten. E.ON gewann an der DAX-Spitze nachrichtenlos 0,81 Prozent hinzu. Henkel und HeidelbergCement folgten mit Aufschlägen von 0,47 und 0,41 Prozent. Die rote Laterne hielt adidas nach Quartalszahlen mit minus 6,80 Prozent. FMC büßte 3,89 Prozent ein. Im MDAX gewann Osram als bester Titel nach Zahlen 2,25 Prozent hinzu. Im TecDAX haussierten Pfeiffer Vacuum und Compugroup Medical nach erfreulichen Geschäftszahlen um 10,51 respektive 6,23 Prozent.

An der Wall Street konnten sich die Indizes im Handelsverlauf deutlich von den Tagestiefs absetzen. Der Dow schloss nach zwischenzeitlich kräftigen Abgaben 0,02 Prozent fester bei 23.930 Punkten. Die im Tagesverlauf unterschrittene 200-Tage-Linie konnte zurückerobert werden. Der Nasdaq 100 notierte zum Schluss noch 0,01 Prozent tiefer bei 6.643 Zählern. 56 Prozent der Werte an der NYSE endeten im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen betrug 61 Prozent. 56 neuen 52-Wochen-Hochs standen 121 neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektoren waren Rohstoffwerte und Technologietitel gesucht. Die deutlichsten Verluste sahen Werte aus dem Gesundheitssektor sowie dem Finanzsektor.

Am Devisenmarkt erfolgten beim US-Dollar nach der kräftigen Rally der Vortage Gewinnmitnahmen. Der Greenback verlor gegenüber allen anderen Hauptwährungen an Wert. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,11 Prozent tiefer bei 92,41 Punkten. EUR/USD stieg um 0,31 Prozent auf 1,1987 USD. Bei den anderen Majors fielen der Yen durch Stärke und das britische Pfund durch Schwäche auf. Abseits der großen Währungen markierte die türkische Lira zum US-Dollar ein Rekordtief. Händler verwiesen zur Begründung auf eine zu lockere Haltung der türkischen Notenbank angesichts höher als erwarteter Inflationsdaten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,37 Prozent fester bei 474,27 Punkten. Brent-Öl legte um 0,48 Prozent auf 73,71 USD zu. Der Preis für US-Erdgas fiel nach den wöchentlichen Lagerbestandsdaten um 0,76 Prozent auf 2,73 USD. Die EIA berichtete von einem Anstieg der Bestände um 62 Milliarden Kubikfuß. Die Konsensschätzung hatte auf ein Plus von lediglich 49 Milliarden Kubikfuß gelautet. Comex-Kupfer stieg um 0,81 Prozent auf 3,09 USD. Gold verteuerte sich gestützt vom schwächeren Dollar und fallenden Anleiherenditen um 0,54 Prozent auf 1.313 USD (1.095 EUR). Silber und Platin kletterten um 0,46 und 1,02 Prozent. Gegen den Trend büßte  Palladium 0,45 Prozent an Wert ein und notierte bei 955,85 USD.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,38 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte nach schwachen Inflationsdaten aus der Eurozone um vier Basispunkte auf 0,54 Prozent ab. Der Euro-Bund-Future schloss 0,35 Prozent höher bei 159,17 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete drei Basispunkte tiefer bei 2,94 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer bei nur geringen Ausschlägen. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index fiel um 0,37 Prozent auf 561,22 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute stehen von der Makroseite die Servicesektor-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone sowie die US-Arbeitsmarktdaten für den April im Zentrum des Interesses. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von BASF, BMW, HSBC Holdings, Societe Generale, Swiss Re, BNP Paribas, Air France-KLM, Lanxess, Rhön-Klinikum, S&T, Jungheinrich, Gea Group, Rheinmetall, Dic Asset, Assicurazioni Generali, Erste Group Bank, secunet Security Networks, Repsol, Siemens Gamesa Renewable Energy und Alibaba Group. Daneben finden Hauptversammlungen statt bei BASF, Drägerwerk, DMG Mori, Hypoport, Comdirect, und Jost Werke.

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